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Meine Nummer Eins - Lieblings-Playlist unserer Frühfrauen

Bei unseren Frühmoderatorinnen Julia Kleinekemper und Dania Tölle geht nix ohne Musik! Ob zuhause nach Feierabend chillen, am Wochenende grillen oder feiern - sie haben immer ihre Lieblings-Playlist am Start. Jeden Freitagmorgen gibt's im Programm "Meine Nummer Eins" - DEN Song der Woche für Dania und Julia.

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Adéla - Ain't in LA

Dania: Ist heute ein Song, den ich das erste Mal nachts auf dem Weg zur Arbeit gehört habe vor ein paar Wochen. Und normalerweise sitze ich da immer im Auto, bin froh, dass ich nicht wieder einschlafe und versuche einfach zu existieren. Aber das Lied hab ich gehört, sofort lauter gedreht und gedacht: Boah, das klingt mal richtig geil.
Es geht um „Ain’t in La“ von Adéla.
Die Sängerin und Songwriterin aus der Slowakei startet damit grade richtig durch. Kritiker sagen, es sei eines der besten Lieder des Jahres. Find ich auf jeden Fall auch.
Und irgendwie gefällt mir auch der Gedanke des Songs: "Ain’t in LA" wurde wohl von einem Foto inspiriert, dass Adéla von ihrer Mutter als Teenagerin in der Slowakei gefunden hat – da stand die Mutter vor einer Wand voller Popkultur-Plakaten in ihrem Kinderzimmer. Ihre Mutter hatte geplant nach LA zu ziehen, um ihre Ziele zu verfolgen, hat das letztlich aber doch nicht gemacht. Und das hat Adéla wohl auf den Gedanken für das Lied gebracht – nämlich das man eben nicht zwingend seine Heimat verlassen muss, um erfolgreich zu sein oder seine Ziele zu erreichen.

Alle Farben, Knallblech - Other Side

Julia: Knallblech habe ich mal beim Parookaville-Festival gesehen. Nur da wusste ich halt nicht, dass sie das sind. Sie standen da schon mit Alle Farben auf der Bühne und ich dachte nur "nett, da hat er Unterstützung". Sorry - jeder kann mal Fehler machen!
Dieses Jahr hat Knallblech dann sogar in Schloß Neuhaus bei Sommer, Sonne, Alaaf gespielt. Und ich fands super, ehrlich. Die haben ordentlich abgerissen - also falls ihr mal die Möglichkeit habt, Knallblech live zu sehen... Das lohnt sich!

Aber wir fangen erstmal ganz langsam an: Mit dem Song von Knallblech und Alle Farben.

Five - Keep On Movin'

Dania: Damals, als Musik noch positiv war. Ein Kommentar bei youtube unter dem Video meines Lieblingssongs diese Woche. Nämlich „Keep on Movin‘“ von Five.
Sagt euch diese Boyband noch was? Ich muss gestehen, dass ich die etwas verdrängt hatte, aber ich weiß gar nicht warum. Klar sind das keine musikalischen Meisterwerke, die die Jungs da geträllert haben.
Aber bei „Keep on Movin‘“ bekomme ich einfach direkt n Lächeln ins Gesicht und – klar ihr kennt mich – ich fange dann auch immer ein bisschen an zu tanzen. Die Boyband Five wurde übrigens 1997 zusammengestellt, durch ein Casting, das das Team um die Spice Girls gemacht hat.
Schon nach vier Jahren hat sich die Band wieder aufgelöst, obwohl sie erfolgreich waren. Begründung war damals: Überarbeitung und zu viel Stress. Mittlerweile gibt es Five aber wieder.
Und ich muss sagen: Meine Nummer Eins diese Woche ist ein Gute-Laune-Song, der hoffentlich auch euch ein Lächeln an diesem Freitagmorgen schenkt.

Paula Carolina, Otto Waalkes - Otto Normal

Julia: Paula Carolina finde ich ne ziemlich coole Künstlerin. Da ist viel Meinung und komplett viel "mir egal, was die anderen sagen". Und das merkt man an ihrer Art, ihrer Musik und auf ihren Shows.
Ihren Song "Otto Normal" fand ich von Anfang an cool - aber ganz ehrlich. Zusammen mit Otto Waalkes kann ein cooler Song ja nur zu einem absoluten Hit werden. Finde ich. Ihr vielleicht ja auch :-)

DA TI - Take Me There

Dania: Meine Nummer Eins nimmt uns heute mit direkt rein in den Herbst. Mein Lieblingssong diese Woche kommt von DA TI und heißt „Take Me There“. DA TI ist ein Singer-Songwriter aus Georgien, der in Ungarn lebt. Und mit seinem Song auf den Ohren kann man sich so richtig wegträumen. Stellt euch vor ihr geht raus, die Luft ist kühl, es ist windig, die Blätter werden um euch rum von den Bäumen geweht, unter euren Füßen knistern die Blätter.
Dann die Augen zu und das Lied von DA TI an – probiert es aus, es ist einfach wunderschön und zwei Minuten Auszeit für euch ganz allein.

Fleetwood Mac - Go your own way

Dania: Ich bin ganz offen an dieser Stelle – es war eine sehr wilde Woche. Und ich hatte nicht mal Zeit, mich mit Musik, geschweige denn neuer Musik, zu beschäftigen. Gestern Abend hab ich aber ungefähr noch ne halbe, dreiviertelstunde Fernsehen geguckt, habe natürlich beim Darts reingeschaut. Laufen ja grade die World Series Finals. Und die Dartspieler haben ja immer so Einlaufsongs, die gespielt werden, wenn sie für ihr Match auf die Bühne kommen. Und einer hatte gestern ein Lied, das mich voll erwischt hat. “Go your own way” von Fleetwood Mac. Das hat Lindsey Buckingham geschrieben nach der Trennung von Stevie Nicks. Das find ich ja sowieso immer krass, wenn Bandmitglieder zusammen sind, sich irgendwann trennen und dann wirklich noch weiter zusammenarbeiten. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Aber gut, wenn da so ein Song wie „Go your own way“ bei raus kommt – kann sich keiner beschweren.

Wir sind Helden - Von Hier an Blind

Julia: Dass Sängerin Shirin David in den Tiktok-Hot50-Charts ist – das ist wenig überraschend. In der vergangenen Woche war aber auf Platz zwei der meistgenutzten Sounds in der App ein Lied, mit dem ich da nicht gerechnet habe: Von hier an Blind von der deutschen Band Wir sind Helden.
Sängerin Judith Holofernes hat sich dazu aus dem Urlaub gemeldet und war selbst komplett überrascht. Sie bezeichnet das Ganze als magisch. Sie sagt in einem Video, sie habe damals den Song geschrieben, als sie sich fühlte, als hätte sie alles erreicht, sei auf dem Gipfel eines Berges und wüsste nicht mehr, wie es eigentlich noch besser werden könnte.
Holofernes sagt, sie möchte der „kleinen Judith“ gut 20 Jahre nach dem Song eine Nachricht aus der Zukunft schicken und sagen „Das wird ziemlich gut, was da noch kommt, da kannst du ruhig reinspringen“.
Und vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass Von hier an Blind aktuell bei TikTok so viral geht. Die Tatsache, dass man metaphorisch blind in die Zukunft geht und sich nicht vorstellen kann, wie es weitergeht – die kann man ja auch allen Ebenen aufgreifen. Positiv, wie negativ. Und typischen Wir-Sind-Helden-Art fühlt sich das Ungewisse plötzlich gar nicht mehr so gruselig an, finde ich.

Jain - Makeba

Julia: Ich bin bei Sommerwetter eigentlich immer voll dabei, aber alles was deutlich über 30 Grad ist - da wird's immer auch so warm unter langen Haaren. Kennt ihr das?
IST MIR ZU VIEL.
Manno ey.
Ich brauche dann immer einen Song, der mich nach vorne bringt. Glaubt mir, das bringt es. Und falls ihr keinen habt - ich hätte einen. :-)

Blu Cantrell feat. Sean Paul - Breathe

Dania: Es gibt ja so Wochen, die sind so voll gepackt, dass man zu gar nichts kommt. Nicht mal zum Musik hören. So in etwa war und ist diese Woche bei mir. Und deshalb präsentiere ich euch in dieser Woche als meine Nummer Eins einen Song, den ich seit JAHREN liebe. "Breathe" von Blu Cantrell und Sean Paul.
Eigentlich liebe ich das Lied seitdem es rausgekommen ist – und das war, ich habe eben mit Schrecken nachgegoogelt – 2003. Vor 23 Jahren (!) ist das veröffentlicht worden. Sowas hält einem ja echt immer wieder vor Augen wie alt man ist.
So oder so: Dieses Lied bringt mich immer zum Tanzen und macht mir gute Laune.

Jennifer Lopez, David Guetta - Save Me Tonight

Dania: Leute, manchmal braucht es nur einen einzigen Grund warum man einen Lieblingssong hat: OHRWURM! Und das passiert grade bei mir ständig, wenn ich Save Me Tonight von Jennifer Lopez und David Guetta höre.
Außerdem tanzen wir da beim Linedance zu und viel mehr braucht es dann auch nicht, um auf meine persönliche Sommerplaylist zu kommen.