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Meine Nummer Eins - Lieblings-Playlist unserer Frühfrauen

Bei unseren Frühmoderatorinnen Julia Kleinekemper und Dania Tölle geht nix ohne Musik! Ob zuhause nach Feierabend chillen, am Wochenende grillen oder feiern - sie haben immer ihre Lieblings-Playlist am Start. Jeden Freitagmorgen gibt's im Programm "Meine Nummer Eins" - DEN Song der Woche für Dania und Julia.

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AYLIVA - Renn

Julia: Ich war bis heute nicht der größte Fan von AYLIVA. Also ich fand immer, dass sie ne super talentierte Künstlerin ist. Aber es war trotzdem nicht mein Vibe irgendwie. Trotzdem größten Respekt an alles, was die so gerissen hat.
Heute bin ich dem Fan-Sein aber ein bisschen näher gekommen. Denn ihr neuer Song, in dem es auch um die Flucht aus einer toxischen Beziehung geht, ist wirklich alles: dramatisch, musikalisch mega, gesellschaftlich aktuell. Lohnt sich wirklich sehr.

Olivia Dean - So Easy (To Fall In Love)

Dania: "Man I Need" von Olivia Dean hat es vielen von uns extrem angetan - inklusive mir. Das Lied ist einfach so leicht, so schön, so fließend. Genauso wie eigentlich das gesamte aktuelle Album von Olivia Dean. Es strotzt nur so vor Wärme und Emotion.
Meine Nummer Eins heißt heute "So Easy (To Fall in Love)" von Olivia Dean. Das reiht sich einfach perfekt in die Schönheit des ganzen Albums ein. Es ist jazzig, ihre großartige Stimme kommt mega raus und der Song erinnert einfach nochmal an dieses wunderbare Gefühl des Verliebtseins und des Verliebens.
Und sie möchte mit dem Song auch einfach erinnern: Wenn ihr euch verliebt ist das einfach. Ihr müsst euch nicht verbiegen, damit euch jemand mag.
Aber im Grunde ist "So Easy (To Fall in Love)" einfach ein wunderschöner Song und deshalb meine Nummer Eins diese Woche.

Robyn - Talk To Me

Julia: Ich kenne das sehr gut: Man erzählt einen Witz und kommt da irgendwie nicht mehr raus. Der wird immer länger und einfach nicht witziger…
Und dann bleibt diese Geschichte für immer an einem hängen. So oder so ähnlich stelle ich mir die Geschichte um den Albumtitel von Sängerin Robyn vor. Die hatte nämlich eigentlich als Gag immer von einem Songtitel gesprochen, der „sexistential“ heißen sollte. War nur ein Insider.
Naja, huch. Jetzt heißt das ganze Album von Robyn so.
Ich war schon von ihrem Song „dancing on my own“ ein riiiiiiesiger Fan. Geiles Teil, ist übrigens schon 16 (!!!) Jahre alt. Wurde also notwendigerweise mal Zeit für was Neues.

Agnes - WAKE UP

Julia: Kennt ihr noch Agnes? Von dem Song „release me“? Falls nicht, hört mal rein, erkennt ihr dann direkt. Auf jeden Fall hat sie einen neuen Song.
Sinngemäß heißt es im Song „wake up“:
„Du kannst deiner Mama die Schuld geben, du kannst deinem Glauben die Schuld geben, du kannst sagen, dass das unfair ist - kann sogar sein. Aber Schätzchen, mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg. Du wirst nie was Schönes finden, wenn du immer nach hinten schaust.“
Die Sängerin ruft dazu auf, mal bisschen mehr nach vorne zu schauen, mal die eigene Kraft zu nutzen und stärker zu werden.
Klingt für euch aktuell schwierig? Ja, für mich auch. Aber wisst ihr was? Es gibt viele Experten, die sich sehr sicher sind: Besonders populistische Kräfte betonen und streuen schlechte Nachrichten und auch nachweislich falsche schlechte Nachrichten, um die Gesellschaft genau in diesen Zustand runterzuputzen: Unsicherheit, vielleicht Angst, rauszugehen, weil es gefühlt „immer schlimmer wird“, was z.B. Kriminalität angeht. Fakten helfen da oft nicht mehr.
Und so blöd es klingt: Für mich sind dann manchmal solche Songs so ein kleiner Mini-halt, weil ich denke: Komm, vielleicht hilft es doch ein bisschen und wenn es nur ein paar Minuten sind, in denen jemand eine positivere Einstellung hat. Nennt mich naiv, ist mir egal – meine Nummer Eins ist in dieser Woche Agnes mit „wake up“!

Laurent Wolf - No Stress

Julia: Immer wenn ich sage, wann ich morgens aufstehe für die Morning Show, sagen Leute zu mir: „JUNGE, DAS IST JA SCHRECKLICH. WIE MACHST DU DAS?“
Und dann sage ich: Naja, ist die Prime Time beim Radio, das macht mir eben am meisten Spaß. Und außerdem mache ich ja keine körperlich anstrengende Arbeit. Da gibt es ganz andere Jobs bei denen zu schlimmen Zeiten der Wecker klingelt und bei denen nicht nur der Kopf an sein muss, sondern noch viel mehr.
Was ich damit sagen will: ich mache meinen Job gerne und dann sieht man auch mal über was hinweg.
Warum ich euch das heute erzähle? Ganz ehrlich, weil heute einer dieser Tage ist, an dem der Wecker geklingelt hat und ich wollte wirklich alles, aber nicht arbeiten.
Du ich weiß doch ganz genau, dass ich damit nicht die Einzige bin. Ist doch bei einigen von euch auch so, dass sie denken: Ich fühl mich heute schon Wochenende eigentlich. Und dann braucht man mal einen Song, der einen wieder hochpetert. Wie den von Laurent Wolf eben.

Revolverheld - Kurz alles gut

Dania: Am 21.12. spielen sie ihr vorerst letztes Konzert. Nach 20 Jahren Vollgas machen Revolverheld danach eine Pause. Auf unbestimmte Zeit und mit offenem Ende. Neue Musik wird’s dann also auch nicht mehr geben. Es könnte also sein, dass meine Nummer Eins heute der letzte Song von Revolverheld ist. (Auch wenn ich es nicht glaube, ich glaub die kommen irgendwann nochmal zurück.)
Aber jetzt kam noch ein Weihnachtssong von Revolverheld – und ich muss gestehen, es war in den letzten Jahren nicht unbedingt meine Musik.
Aber „Kurz alles gut“ hat mich beim ersten Hören so extrem berührt – mir sind echt die Tränen in die Augen gestiegen und vielleicht fängt er euch ja genauso ein.

RAYE - Where is my husband!

Julia: Kennt ihr RAYE? Das ist die Frau, die 2024 bei den Brit Awards einen neuen Rekord aufgestellt hat. Sie hat in sechs Kategorien den begehrten Preis gekriegt. Unter anderem für den besten Song – das war Escapism. Und damals wurde es noch das beste Album, die beste Künstlerin, beste neue Künstlerin und beste R’n‘B Künstlerin. Und im Vorfeld wurde sie als erste Frau überhaupt zur Songwriterin des Jahres gewählt.
Bevor sie solo durchgestartet ist, hat sie Songs für Künstlerinnen wie Beyoncé, Jennifer Lopez oder Little Mix geschrieben.
Und jetzt hat RAYE einen neuen Song, der ist meiner Meinung nach auch Award-Material.

Buket - Cardio

Dania: Im Fernsehen gibt’s ja nur selten noch wirklich gute Live-Performances von Bands oder Künstlerinnen und Künstlern. Bei „Wer stiehlt mir die Show“ – der Show von Joko Winterscheidt, die letzten Sonntag grade wieder ne Staffel abgeschlossen hat – da gibt’s ne Studioband. Ganz oft sind die auch Teil von Spielen, die die Kandidaten machen müssen. Und die Sängerin der Band - die ist mega gut. Buket heißt die und wegen der Show verfolge ich sie so ein bisschen und die macht auch solo Musik.
Einer ihrer neuen Songs ist „Cardio“ – und das ist so ein wunderbar leichter, Gute-Laune-Song.
Er hat für mich einen 2000er-Vibe, dreht sich ums Verknallt sein und Flirten – macht einfach richtig spaß beim Hören. Und dann die Stimme von Buket – einfach großartig.

Sam Fender - Talk to You (feat. Elton John)

Dania: Grade in England ist er ein Riesenstar – alle seine drei Alben gingen da auf Platz 1 der Charts. Und auch wir in Deutschland kennen Singer-Songwriter Sam Fender. Der neue Star ist mit dem britischen Altstar Elton John befreundet.
Und er hat auf seinem aktuellen Album eine Collab mit Elton John drauf. Ist vor ein paar Wochen rausgekommen der Song. „Talk to You“ von Sam Fender und Elton John.
Vor ein paar Jahren haben die beiden schonmal bei einer Party nach der Oscar-Verleihung zusammen gesungen. Fender hat in einem Interview sogar mal gesagt, dass Elton John und sein Partner wie „Ersatzeltern“ für ihn seien.
Als Sam den Song geschrieben hat, war für ihn sofort klar: Das Klavier in diesem Lied MUSS mein Freund und Supporter Elton John spielen. Der hat wohl auch sofort zugesagt. Und was soll ich sagen: Das Ding ist einfach nur superschön geworden.
Inhaltlich geht’s bei „Talk to You“ um die Fehler am Ende einer langen Beziehung, um Verlust allgemein. Man hat jemanden verloren und möchte doch eigentlich -- nach ner Zeit des Bedauerns einfach nur mit demjenigen sprechen. Aber es geht halt nicht mehr.

Carlo5, anaïs - nah am Meer gebaut

Julia: Es ist Anfang November und ich habe heute Morgen bei den Songneuvorstellungen den ersten Weihnachtssong gesehen. Ich sage es mal so: Viele Songs die weihnachtlich sein sollen, sind mir wirklich zu trashig. Und zu gewollt. Naja, der erste Weihnachtssong des Jahres ist auf jeden Fall in meinem Fall von Scooter und heißt "stuff the turkey".
Nein, ich weiß auch nicht, wie man auf sowas kommt.
Was ich aber weiß: Der hat es nicht in unsere Playlist geschafft heute Morgen. Dafür aber Carlo5 und anaïs. Ich liebe ja so Songs, die mich so wegtragen, die so einen Vibe haben, der so gleichzeitig entspannt und irgendwie verträumt ist. Mag ich sehr. Und ihr ja vielleicht auch.