Meine Nummer Eins - Lieblings-Playlist unserer Frühfrauen
Bei unseren Frühmoderatorinnen Julia Kleinekemper und Dania Tölle geht nix ohne Musik! Ob zuhause nach Feierabend chillen, am Wochenende grillen oder feiern - sie haben immer ihre Lieblings-Playlist am Start. Jeden Freitagmorgen gibt's im Programm "Meine Nummer Eins" - DEN Song der Woche für Dania und Julia.
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Fleetwood Mac - Go your own way
Dania: Ich bin ganz offen an dieser Stelle – es war eine sehr wilde Woche. Und ich hatte nicht mal Zeit, mich mit Musik, geschweige denn neuer Musik, zu beschäftigen. Gestern Abend hab ich aber ungefähr noch ne halbe, dreiviertelstunde Fernsehen geguckt, habe natürlich beim Darts reingeschaut. Laufen ja grade die World Series Finals. Und die Dartspieler haben ja immer so Einlaufsongs, die gespielt werden, wenn sie für ihr Match auf die Bühne kommen. Und einer hatte gestern ein Lied, das mich voll erwischt hat. “Go your own way” von Fleetwood Mac. Das hat Lindsey Buckingham geschrieben nach der Trennung von Stevie Nicks. Das find ich ja sowieso immer krass, wenn Bandmitglieder zusammen sind, sich irgendwann trennen und dann wirklich noch weiter zusammenarbeiten. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Aber gut, wenn da so ein Song wie „Go your own way“ bei raus kommt – kann sich keiner beschweren.
Wir sind Helden - Von Hier an Blind
Julia: Dass Sängerin Shirin David in den Tiktok-Hot50-Charts ist – das ist wenig überraschend. In der vergangenen Woche war aber auf Platz zwei der meistgenutzten Sounds in der App ein Lied, mit dem ich da nicht gerechnet habe: Von hier an Blind von der deutschen Band Wir sind Helden.
Sängerin Judith Holofernes hat sich dazu aus dem Urlaub gemeldet und war selbst komplett überrascht. Sie bezeichnet das Ganze als magisch. Sie sagt in einem Video, sie habe damals den Song geschrieben, als sie sich fühlte, als hätte sie alles erreicht, sei auf dem Gipfel eines Berges und wüsste nicht mehr, wie es eigentlich noch besser werden könnte.
Holofernes sagt, sie möchte der „kleinen Judith“ gut 20 Jahre nach dem Song eine Nachricht aus der Zukunft schicken und sagen „Das wird ziemlich gut, was da noch kommt, da kannst du ruhig reinspringen“.
Und vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass Von hier an Blind aktuell bei TikTok so viral geht. Die Tatsache, dass man metaphorisch blind in die Zukunft geht und sich nicht vorstellen kann, wie es weitergeht – die kann man ja auch allen Ebenen aufgreifen. Positiv, wie negativ. Und typischen Wir-Sind-Helden-Art fühlt sich das Ungewisse plötzlich gar nicht mehr so gruselig an, finde ich.
Sängerin Judith Holofernes hat sich dazu aus dem Urlaub gemeldet und war selbst komplett überrascht. Sie bezeichnet das Ganze als magisch. Sie sagt in einem Video, sie habe damals den Song geschrieben, als sie sich fühlte, als hätte sie alles erreicht, sei auf dem Gipfel eines Berges und wüsste nicht mehr, wie es eigentlich noch besser werden könnte.
Holofernes sagt, sie möchte der „kleinen Judith“ gut 20 Jahre nach dem Song eine Nachricht aus der Zukunft schicken und sagen „Das wird ziemlich gut, was da noch kommt, da kannst du ruhig reinspringen“.
Und vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass Von hier an Blind aktuell bei TikTok so viral geht. Die Tatsache, dass man metaphorisch blind in die Zukunft geht und sich nicht vorstellen kann, wie es weitergeht – die kann man ja auch allen Ebenen aufgreifen. Positiv, wie negativ. Und typischen Wir-Sind-Helden-Art fühlt sich das Ungewisse plötzlich gar nicht mehr so gruselig an, finde ich.
Jain - Makeba
Julia: Ich bin bei Sommerwetter eigentlich immer voll dabei, aber alles was deutlich über 30 Grad ist - da wird's immer auch so warm unter langen Haaren. Kennt ihr das?
IST MIR ZU VIEL.
Manno ey.
Ich brauche dann immer einen Song, der mich nach vorne bringt. Glaubt mir, das bringt es. Und falls ihr keinen habt - ich hätte einen. :-)
IST MIR ZU VIEL.
Manno ey.
Ich brauche dann immer einen Song, der mich nach vorne bringt. Glaubt mir, das bringt es. Und falls ihr keinen habt - ich hätte einen. :-)
Blu Cantrell feat. Sean Paul - Breathe
Dania: Es gibt ja so Wochen, die sind so voll gepackt, dass man zu gar nichts kommt. Nicht mal zum Musik hören. So in etwa war und ist diese Woche bei mir. Und deshalb präsentiere ich euch in dieser Woche als meine Nummer Eins einen Song, den ich seit JAHREN liebe. "Breathe" von Blu Cantrell und Sean Paul.
Eigentlich liebe ich das Lied seitdem es rausgekommen ist – und das war, ich habe eben mit Schrecken nachgegoogelt – 2003. Vor 23 Jahren (!) ist das veröffentlicht worden. Sowas hält einem ja echt immer wieder vor Augen wie alt man ist.
So oder so: Dieses Lied bringt mich immer zum Tanzen und macht mir gute Laune.
Eigentlich liebe ich das Lied seitdem es rausgekommen ist – und das war, ich habe eben mit Schrecken nachgegoogelt – 2003. Vor 23 Jahren (!) ist das veröffentlicht worden. Sowas hält einem ja echt immer wieder vor Augen wie alt man ist.
So oder so: Dieses Lied bringt mich immer zum Tanzen und macht mir gute Laune.
Jennifer Lopez, David Guetta - Save Me Tonight
Dania: Leute, manchmal braucht es nur einen einzigen Grund warum man einen Lieblingssong hat: OHRWURM! Und das passiert grade bei mir ständig, wenn ich Save Me Tonight von Jennifer Lopez und David Guetta höre.
Außerdem tanzen wir da beim Linedance zu und viel mehr braucht es dann auch nicht, um auf meine persönliche Sommerplaylist zu kommen.
Außerdem tanzen wir da beim Linedance zu und viel mehr braucht es dann auch nicht, um auf meine persönliche Sommerplaylist zu kommen.
anaïs - ciao bb
Julia: Von anaïs hatte ich schon einen Song als Nummer Eins, den ihr bei uns hören konntet: Nah am Meer gebaut. Den fand ich schon schön sommerlich - aber eher sommerlich entspannt. Meine Nummer Eins in dieser Woche ist eher so: Im Sommer rausgehen mit den Freunden, uns kann keiner was - also ganz anderer Modus.
Geht nach vorne, klingt anders, ist super eingängig - find ich gut!
Geht nach vorne, klingt anders, ist super eingängig - find ich gut!
almost monday - no more regrets
Dania: Sommersong-Alarm bei "Meine Nummer Eins"! Aber sowas von. "no more regrets" von almost monday ist auf jeden Fall direkt in meine Sommerplaylist reingesprungen. Das Lied hat genau so einen funkigen, tanzbaren Sound, den ich eh mag. Ein bisschen Jamiroquai-mäßig und das holt mich ja eh ab wie ihr wisst. ;-)
Der Song ist einfach wunderbar entspannt. Und stellt euch mal vor: Warmes Wetter, ihr seid mit dem Auto unterwegs, Scheiben runter und das Lied ganz laut drehen. Komplettes Sommergefühl. Zumindest fühlt sich der Song der US-amerikanischen Indie-Band für mich so an.
Und passend dazu wird’s ja heute und am Wochenende wieder sommerlicher.
Der Song ist einfach wunderbar entspannt. Und stellt euch mal vor: Warmes Wetter, ihr seid mit dem Auto unterwegs, Scheiben runter und das Lied ganz laut drehen. Komplettes Sommergefühl. Zumindest fühlt sich der Song der US-amerikanischen Indie-Band für mich so an.
Und passend dazu wird’s ja heute und am Wochenende wieder sommerlicher.
Pharrell Williams - Freedom
Julia: Meine Nummer Eins kommt heute aus der Kategorie: Lange nicht gehört! Muss ich mal wieder…Der Song Freedom von Pharrell Williams scheint auf den ersten Blick ja ganz einfach zu interpretieren: Es geht um Freiheit. Ist so weit richtig.
Schon der Anfang ist ja ein Traum für jede Person, die gerne Texte analysiert:
Sinngemäß sagt er, halt mich fest, lass mich nie mehr los. Haben wir auch schon in schätzungsweise 250 Popsongs gehört. Geht dieses Mal aber um die Freiheit, die ihn nie wieder loslassen soll. Und auch so, kann man sich in dem Song zu Tode analysieren. Online findet man zum Beispiel, dass die Formulierung „Man’s red flower“ die er im Song nutzt aus dem Roman „das Dschungelbuch“ stammt und da eine poetische Umschreibung für das Feuer ist. Allerdings nutzt Pharrell Williams das selbst anders als im Dschungelbuch. In dem Roman gilt es als zerstörerische Kraft, mit der der Mensch sich über die Natur erhebt – und damit am Ende unabhängig und frei ist.
Pharell Williams sieht das Ganze aber als Ursprung allen Lebens – also schon auch bisschen sehr anders.
Aber genug der Gedichtinterpretationen, sonst steigere ich mich da rein. Meine Nummer Eins in dieser Woche ist Freedom.
Schon der Anfang ist ja ein Traum für jede Person, die gerne Texte analysiert:
Sinngemäß sagt er, halt mich fest, lass mich nie mehr los. Haben wir auch schon in schätzungsweise 250 Popsongs gehört. Geht dieses Mal aber um die Freiheit, die ihn nie wieder loslassen soll. Und auch so, kann man sich in dem Song zu Tode analysieren. Online findet man zum Beispiel, dass die Formulierung „Man’s red flower“ die er im Song nutzt aus dem Roman „das Dschungelbuch“ stammt und da eine poetische Umschreibung für das Feuer ist. Allerdings nutzt Pharrell Williams das selbst anders als im Dschungelbuch. In dem Roman gilt es als zerstörerische Kraft, mit der der Mensch sich über die Natur erhebt – und damit am Ende unabhängig und frei ist.
Pharell Williams sieht das Ganze aber als Ursprung allen Lebens – also schon auch bisschen sehr anders.
Aber genug der Gedichtinterpretationen, sonst steigere ich mich da rein. Meine Nummer Eins in dieser Woche ist Freedom.
SWV - Right Here
Dania: Ich hab jetzt grade mal zwei Wochen Urlaub am Stück gehabt, das kommt nicht so oft vor – und es war so krass erholsam. Ich zehre immer noch davon. Ein Grund für die Erholung: Ich hatte mein Handy nur sehr selten dabei und es auch nicht am Bett liegen. Ich bilde mir ein, dass ich deutlich besser geschlafen habe als sonst.
Und dann gibt es in dem Urlaubsort wo wir waren ein Restaurant, das hat immer Musikfernsehen laufen – und dann sitzt du da – schaust aufs Meer, hast leckeres Essen vor dir, deine Lieben dabei und dann kommt erstmal schön so ein 90er-Spezial im Musik-TV. "Right Here" von Sisters with Voices beziehungsweise SWV – so wurden sie ja eigentlich nur genannt. Die 90er haben ja super viele coole Girlbands hervorgebracht – SWV war eine von ihnen – bis heute haben sie mehr als 25 Millionen Tonträger verkauft.
Und wie gesagt, Blick aufs Meer und dann Right Here – da kommen meine Urlaubsgefühle wieder.
Und dann gibt es in dem Urlaubsort wo wir waren ein Restaurant, das hat immer Musikfernsehen laufen – und dann sitzt du da – schaust aufs Meer, hast leckeres Essen vor dir, deine Lieben dabei und dann kommt erstmal schön so ein 90er-Spezial im Musik-TV. "Right Here" von Sisters with Voices beziehungsweise SWV – so wurden sie ja eigentlich nur genannt. Die 90er haben ja super viele coole Girlbands hervorgebracht – SWV war eine von ihnen – bis heute haben sie mehr als 25 Millionen Tonträger verkauft.
Und wie gesagt, Blick aufs Meer und dann Right Here – da kommen meine Urlaubsgefühle wieder.
GIMS - Triple S
Julia: Heute sind wirklich viele Songs rausgekommen, die mich überrascht haben. Zum Beispiel ist Ellie Goulding wieder da. Die hatte nach der Geburt ihres Kindes eine längere musikalische Pause gemacht. Sie ist jetzt zurück - mit dem typischen Ellie-Goulding-Sound.
Aaaaaber überzeugt hat mich was anderes. Ich mag die französische Sprache einfach super gerne (hab's ja auch immerhin mal studiert) und sobald GIMS einen neuen Song raushaut, bin ich da halt am Start... Vorteil dabei auch immer: Deutlich weniger Leute verstehen den Text, dann ist der Songinhalt dann auch egal. Ihr denkt zumindest beim Hören also nicht "Sowas hört Julia Kleinekemper"?
Offenbar setzt grad mein Frühschichtgehirn ein. Also Ende. Triple S - meine Nummer Eins.
Aaaaaber überzeugt hat mich was anderes. Ich mag die französische Sprache einfach super gerne (hab's ja auch immerhin mal studiert) und sobald GIMS einen neuen Song raushaut, bin ich da halt am Start... Vorteil dabei auch immer: Deutlich weniger Leute verstehen den Text, dann ist der Songinhalt dann auch egal. Ihr denkt zumindest beim Hören also nicht "Sowas hört Julia Kleinekemper"?
Offenbar setzt grad mein Frühschichtgehirn ein. Also Ende. Triple S - meine Nummer Eins.
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