Tag der guten Nachrichten
Die Vorweihnachtszeit ist vorbei, manche von uns hängen noch ein bisschen durch und wenn man die Nachrichten verfolgt, ist vieles einfach wie am Weihnachtstisch bei Mama schwere Kost. Manchmal hat man das Gefühl, es gibt nur noch schlechte Neuigkeiten. Und auch für uns ist das nicht einfach, Sendungen zu machen und Nachrichten aufzubereiten, wenn viel Schlimmes auf der Welt passiert.
ABER: Es gibt auch gute Nachrichten! Im Hochstift ist 2025 Gutes passiert und wir wollen darüber nochmal ausführlicher berichten. Wir möchten auch in diesem Jahr wieder einen Tag mit euch durchatmen und zum "Tag der guten Nachrichten" machen. Heute, am 29.12., hört ihr bei uns besonders viele schöne und positive Dinge im Programm und in den Nachrichten.
2.000 Schafe und Ziegen ziehen durchs Hochstift
Schäfer Tobias Kemper hat es mit seinen 2.000 Schafen und Ziegen gesund und munter durchs Hochstift geschafft in den Nachbarort von Salzkotten-Mantinghausen: Mettinghausen. Für den 35-Jährigen und sein Team gab's auf der Reise Ende November auch noch eine Überraschung:
Wir waren in Mantinghausen, da haben wir dann Rast gemacht und da hatten wir dann morgens noch eine Überraschung, da hatten wir ein Zwillingspärchen dabei liegen gehabt. War eigentlich nicht geplant, weil die müssen ab dem 10. Dezember erst anfangen, aber sie sind top, super gesund und turnen jetzt im Stall rum und untereinander haben sie schon Blödsinn im Kopf.
Auf den letzten zwei Kilometern waren’s also zwei Schafe mehr. Tobias Kemper ist als Wanderschäfer vom Brocken bis nach Lippstadt gelaufen und hat dabei auch das Hochstift nochmal anders kennengelernt – wir haben mit ihm über die Höhepunkte seiner Reise gesprochen.
Hier könnt ihr euch den Beitrag anhören:
Zwei Paderborner stellen Weltrekorde auf
Zwei Weltrekorde innerhalb von fünf Tagen – Wahnsinn, was Menschen hier aus dem Hochstift so alles schaffen! Der 68-jährige Tom Brand (Foto) aus Paderborn hat seinen eigenen Weltrekord im Formations-Fallschirmspringen von vor 18 Jahren geknackt und mit 103 anderen Fallschirmspringern am Himmel eine Raute geformt. Und: André Wiersig aus Paderborn hat das geschafft, was lange Zeit für unmöglich gehalten wurde: Er ist auf den Seychellen von der Insel Mahé zur Insel La Digue geschwommen.
Wie die beiden Paderborner ihre Weltrekorde erlebt haben, darüber haben wir mit ihnen gesprochen.
Den Beitrag zum Nachhören gibt's hier:
Eure schönsten Momente des Jahres
Nicht jedes Jahr kann die großen Knaller bereithalten. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die gut gelaufen sind: Jemand hat euch an der Kasse vor gelassen, weil ihr nur drei Teile auf dem Arm hattet oder jemand war so nett, euch aus einer engen Parklücke zu lotsen. Von kleinen bis hin zu ganz großen Momenten war bei euch aber alles dabei:
Das waren eure schönsten Momente des Jahres:
Hilfe durch Anonyme Hinweise
Es ist irgendwie schon ein Stück Tradition. Seit mehr als acht Jahren könnt ihr über radiohochstift.de anonym Hinweise einreichen. Und das Schöne ist: Ihr nutzt es immer weiter. Seit 2017 habt ihr uns mehr als 750 Hinweise zu potentiellen Missständen im Hochstift geschickt – und auch in diesem Jahr haben sich aus euren Hinweisen wieder so viele Geschichten ergeben, die wir dann veröffentlicht haben. Wir schauen zurück auf anonyme Hinweise aus dem Jahr 2025 – heute am Tag der guten Nachrichten bei Radio Hochstift.
Tierisch was los im Hochstift
Die Feuerwehr ist nicht nur im Einsatz bei Bränden oder Ölspuren, sondern auch bei tierischen Fällen gibt sie alles. Im Januar mussten die Einsatzkräfte aus dem Kreis Höxter zum Beispiel an einem Tag gleich zwei Mal ausrücken, um zwei Katzen zu retten. Die erste Katze hat in Höxter in einem Fenster, was auf Kippe stand, festgesteckt. Die andere kam in Warburg nicht mehr von einem Baum runter. Aber nicht nur Katzen rettet die Feuerwehr. Auch mit einem ausgebüxten Pferd hatte sie es zu tun (Foto).
Die tierisch gut ausgegangenen Einsätze im Überblick:
Gute Nachrichten aus den Städten und Gemeinden im Hochstift
Wir haben in den Kommunen angefragt: Was gab's Schönes/Positives zu berichten in diesem Jahr? Was aus den Verwaltungen zurückkam, könnt ihr hier nachlesen:
“Am 01.12. ist die Filiale der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter in Nieheim wieder eröffnet worden. Nach einem Brand am 16.01.2025 musste die Filiale über Monate vollständig geschlossen und renoviert werden. Es hat uns alle sehr gefreut, dass die Wiedereröffnung der Filiale – nach zunächst wochenlanger Beseitigung der Brandschäden – inklusive einer kompletten Neugestaltung sämtlicher Räume noch vor Jahresfrist gelungen ist. Der Geldautomat konnte schon etwas früher in Betrieb gehen, was wiederum sehr gut war, weil der Geldautomat der Volksbank zur Mitte Oktober „Opfer eines Bombenanschlags“ geworden war.”
Sehr gefreut hat uns auch die Neueröffnung der Nieheimer Rewe-Filiale im Gewerbegebiet, die am 27.11. offiziell stattfand. Die Modernisierung und Vergrößerung waren mit einem Umzug auf dem Bestandsgelände im Alersfelde verbunden. Der Genehmigungsprozess hatte sich über rund 3 Jahre hingezogen. Umso glücklicher sind wir jetzt, über einen der modernsten Rewe-Märkte in der Region zu verfügen."
"Die von der Klimakommission Delbrück initiierte Aktion Kostenlose Obstbäume für mehr Artenvielfalt erwies sich am 21. November 2025 als voller Erfolg. Bereits ab 13.30 Uhr – eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start – bildete sich eine Schlange von Bürgerinnen und Bürgern auf dem Grünen Platz im Delbrücker Himmelreich. Viele wollten sich die Chance sichern, einen der 200 begehrten Obstbäume aus regionaler Anzucht zu erhalten.
Die positive Atmosphäre war von Beginn an spürbar: Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, mit Mitgliedern der Klimakommission sowie Bürgermeister Johannes Lindhauer ins Gespräch zu kommen. Auch der kostenfreie heiße Fruchtpunsch trug zu einem gemütlichen Miteinander bei – viele Besucherinnen und Besucher waren der Bitte gefolgt und hatten eigene Tassen mitgebracht.
Die starke Nachfrage führte dazu, dass bereits nach eineinhalb Stunden alle Obstbäume vergeben waren. Damit endete die Aktion früher als geplant, was die große Zustimmung der Bevölkerung eindrucksvoll unterstreicht. Die Klimakommission dankt allen Beteiligten und freut sich über das gemeinsame Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Naturvielfalt in Delbrück.
15. Delbrücker Weltreise: Ein Tag voller Entdeckungen und kultureller Vielfalt
Die 15. Delbrücker Weltreise war erneut ein voller Erfolg! Organisiert und durchgeführt vom Arbeitskreis Integration der Stadt Delbrück in Zusammenarbeit mit zahlreichen engagierten ehrenamtlichen Helfer*innen, konnten insgesamt 72 Kinder der vierten Klassen der Delbrücker Grundschulen eine spannende und lehrreiche Reise um die Welt erleben.
In fünf liebevoll gestalteten Stationen lernten die Kinder die Länder Kamerun, Ghana, Türkei, Serbien und Ukraine kennen. Jede Station bot einzigartige Einblicke in die jeweilige Kultur: von mitreißender Musik, Tanz und Gesang über landestypische Speisen bis hin zu kreativen Angeboten, die die Fantasie der jungen Reisenden anregten.
„Es ist jedes Jahr schön zu sehen, mit welcher Offenheit die Kinder anderen Kulturen begegnen. Die Begeisterung steckt einfach an – bei uns im Team genauso wie bei den Teilnehmenden. Ein ganz großer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die mit so viel Herzblut die Stationen gestalten. Ohne sie wäre dieses tolle Projekt gar nicht möglich“, sagt Yannik Nübel, Integrationsbeauftragter der Stadt Delbrück. Die spielerische Art, Kulturen zu entdecken, trug dazu bei, die Kinder für die Vielfalt der Welt zu begeistern und den interkulturellen Austausch zu fördern. Dank des großen Engagements aller Beteiligten wurde die Weltreise erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmenden. Die Delbrücker Weltreise hat einmal mehr gezeigt, wie kulturelle Vielfalt verbindet und wie wichtig Projekte dieser Art für das gemeinsame Miteinander in der Stadt sind.
Premiere in Delbrück: Erster städtischer Kita-Fachtag förderte Austausch, Weiterbildung und Vernetzung
Zum ersten Mal richtete die Stadt Delbrück am Mittwoch, 19. November, einen umfassenden Kita-Fachtag für alle Mitarbeitenden der städtischen Kindertageseinrichtungen aus. Rund 250 Kolleginnen und Kollegen aus den 14 städtischen Kitas und Familienzentren, darunter pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, Hauswirtschaftskräfte, Alltagshelferinnen und -helfer sowie Nachwuchskräfte, folgten der Einladung. In seiner Begrüßung hob Bürgermeister Johannes Lindhauer die Bedeutung der pädagogischen Arbeit und des Engagements in den Delbrücker Kitas hervor und dankte den Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz.
Ziel des Fachtags war es, den fachlichen Austausch zu stärken, neue Impulse für den Kita-Alltag zu geben und die Vernetzung innerhalb der Einrichtungen weiter auszubauen. Die Teilnehmenden erwartete ein vielfältiges Programm aus Impulsvorträgen und praxisnahen Workshops.
Inhaltlich deckte der Fachtag ein breites Spektrum aktueller Themen aus dem Kita-Bereich ab. Dazu gehörten unter anderem Kindesschutz, Inklusion, Frühförderung, Gewaltfreie Kommunikation, Partizipation sowie Autismus. Die Workshops und Vorträge wurden von Fachreferentinnen und -referenten gestaltet und boten konkrete Anregungen für die tägliche Arbeit in den Einrichtungen.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus: Gelobt wurden die topp organisierte Veranstaltung, die hohe Wertschätzung, die den Mitarbeitenden entgegengebracht wurde, sowie die zielführenden und gewinnbringenden Workshops, die zahlreiche gute Impulse für die tägliche Arbeit in den Kitas lieferten. Viele betonten, dass der Fachtag unbedingt wiederholenswert sei.
Organisiert wurde der Fachtag gemeinschaftlich vom Fachbereich Bildung/Sport/Kultur sowie dem Fachbereich Zentrale Dienste der Stadt Delbrück.
Mit der Premiere dieses Fachtags setzte die Stadt Delbrück ein deutliches Zeichen für Qualität, Weiterentwicklung und Wertschätzung im Bereich der frühkindlichen Bildung und schuf zugleich einen Raum, in dem Mitarbeitende voneinander lernen und sich miteinander vernetzen konnten. Die positiven Rückmeldungen bestätigten, dass der Fachtag eine wichtige Grundlage für zukünftige Fortbildungsformate bildete."
Fünf Dinge sind Bürgermeister Ulrich Berger für Salzkotten spontan eingefallen, über die er sich gefreut oder die ihn berührt haben:
- Die Einweihung der neuen Brücke im Franz-Kleine-Park, die nunmehr einen barrierefreien Durchgang durch den Park von der B1 und der Verner Straße ermöglicht. Einige Jahre mussten wir warten, weil die Konstruktion sehr herausfordernd war. Unter der Bahnlinie durch eine denkmalgeschützte Brücke mit barrierefreier Steigung um die Kurve innerhalb eines Überschwemmungsgebietes. Besonders freut mich, dass diese Brücke seitdem so gut angenommen wird.
- Berührt hat mich die unglaubliche Spendenbereitschaft nach dem tragischen Tod eines Läufers im Rahmen des Klingenthal Salzkotten Marathons auf der 10 km Strecke. Innerhalb von wenigen Tagen war auf gofundme eine unglaubliche Summe von über 100.000 EUR für die Familie gespendet worden.
- Nach Jahren des Umbaus, der Sanierung und des Anbaus konnte das Rathaus offiziell eingeweiht werden. Das Rathaus ist nunmehr ein Kommunikationstreffpunkt mit multifunktionalen Räumen für vielfältige Nutzungen für Beratungsangebote und Vereinsnutzungen. Für die Sanierung war keine Kreditaufnahme nötig.
- Natürlich der Kreiskönigsschuss im September in Büren, wo David Käuper das Kreisschützenfest nach Salzkotten geholt hat.
- Und der Erfolg Scharmedes beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, wo Landessilber errungen wurde.
"Für Hövelhof blicken wir in diesem Jahr besonders dankbar auf ein Projekt zurück, das die gesamte Gemeinde bewegt hat: das neue Feuerwehrgerätehaus.
Der Weg dorthin war insbesondere für die Feuerwehrkräfte sehr emotional – vom Abriss der alten Wache über den Umzug in das moderne neue Gebäude bis hin zur feierlichen Einweihung im August.
Gleichzeitig war es auch für die Planer und die beteiligten Baufirmen ein herausforderndes Projekt. Der Neubau entstand an derselben Stelle, während die alte Wache weiterhin im Einsatzbetrieb bleiben musste – nur so konnte die geforderte Erreichbarkeit im gesamten Gemeindegebiet innerhalb der vorgegebenen Hilfsfrist gewährleistet werden. Das hat allen Beteiligten enorm viel Organisation, Abstimmung und Detailarbeit abverlangt.
Mit dem Neubau ist nach zweieinhalb Jahren Bauzeit eines der größten Projekte der Sennegemeinde Hövelhof entstanden: rund 2.300 Quadratmeter Nutzfläche, eine hochmoderne Einsatzzentrale, Platz für elf Fahrzeuge und eine Ausstattung, die auch Jahrzehnte für Sicherheit sorgt. Besonders berührend war die Einweihungsveranstaltung, bei der mehr als 400 Gäste gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr gefeiert haben.
Für unsere Gemeinde war dieses Projekt ein echtes Highlight des Jahres."
Feuerwehrhaus Hegge feiert nach anfänglichen Hürden bald Richtfest<u5:p></u5:p><u5:p></u5:p>
"Nach intensiven Planungen und Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen konnte Anfang Oktober mit dem Neubau des Feuerwehrhauses „Hegge“ begonnen werden. Es wird hier ein modernes Feuerwehrhaus für die Löschgruppen Auenhausen und Frohnhausen entstehen - ein entscheidender Schritt in Richtung einer zukunftssicheren Feuerwehr-Infrastruktur.
Die Anforderungen an Feuerwehreinsatzkräfte und Feuerwehrhäuser sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und die bisherigen Standorte in Auenhausen und Frohnhausen entsprachen nicht mehr den geforderten technischen und baulichen Standards. Da die Raumangebote der Feuerwehrhäuser Auenhausen und Frohnhausen nicht mehr den aktuellen technischen Vorgaben und den Anforderungen an eine moderne Brandschutzeinrichtung entsprachen, war die Realisierung dieses Projektes so immens wichtig.
Bereits im Juni 2023 hatte die Stadt Brakel in der Gemarkung Frohnhausen ein passendes Grundstück für den Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses erworben und im Anschluss den Antrag zur 60. Änderung des Flächennutzungsplanes bei der Bezirksregierung Detmold gestellt. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW vom 21. März 2024 verlangsamte jedoch das Vorhaben: Wesentliche Ziele des Landesentwicklungsplanes Nordrhein-Westfalen (LEP NRW) wurden für unwirksam erklärt.
Eine Genehmigung der Flächennutzungsplanänderung war somit zunächst nicht mehr möglich und die planungsrechtlichen Voraussetzungen für dieses Projekt nicht mehr gegeben.
Trotz dieser unerwarteten Hürde blieb die Stadt Brakel hartnäckig und im kontinuierlichen Austausch mit der Bezirksregierung Detmold, so dass im Herbst 2024 in enger Abstimmung die Möglichkeit zur Durchführung eines sogenannten Zielabweichungsverfahrens nach §16 Abs. 1 Landesplanungsgesetz NRW erwirkt werden konnte. Die Stadt konnte dabei die besonderen Umstände dieses wichtigen Bauprojektes überzeugend darlegen und erneut den erforderlichen Antrag stellen.
Letztendlich konnten so alle planungsrechtlichen Hürden genommen werden und der Realisierung des neuen Feuerwehrhauses stand nichts mehr im Wege – am 9. Oktober konnte mit der Maßnahme begonnen werden und bereits Anfang Dezember wurde Richtfest gefeiert.
Eine besonders gute Nachricht - für Brakel und auch die Ortschaften: Die Freiwillige Feuerwehr leistet ein ganz besonderes Ehrenamt und die Realisierung dieses wichtigen Projektes lag der Stadt daher sehr am Herzen."
- "März 2025: Die Paderborner Bewerbung „Stadt. Mensch. Fluss. – Die Pader für Europa“ um das Europäische Kulturerbe-Siegel ist eine Runde weiter: Die Europäische Kommission veröffentlichte eine Liste der 21 Kandidaten aus 15 Mitgliedsstaaten, die es in die Vorauswahl geschafft haben. Die Bekanntgabe der finalen Auswahlentscheidung ist für den 1. März 2026 geplant, wie die Stadt Paderborn aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen erfuhr.
- April 2025: Neustart des Citymanagements: Das Citymanagement für die Paderborner Innenstadt wird personell, inhaltlich und organisatorisch neu aufgestellt: Lena Schräder hat am 1. April 2025 die Position der Citymanagerin übernommen. Unterstützt wird sie von Verena Meise vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Vera Westerwinter vom Stadtplanungsamt.
➔ Mitten in der Paderborner Innenstadt lud das Citymanagement in der Adventszeit zum Weihnachts-Pop-up am Königsplatz 12 ein – ein Ort zum Basteln, Spielen, Entspannen und Begegnen. Die Resonanz war riesig.
- August 2025: Das Libori-Fest 2025 war ein voller Erfolg für die Stadt Paderborn. Rund 1,4 Millionen Besucher*innen haben in den vergangenen neun Tagen eines der größten und ältesten Volksfeste in Deutschland gefeiert.
- Oktober 2025: Das Stadtjubiläum in 2027 wirft seine Schatten voraus: Seit Anfang Oktober ist die neue Website online. Unter www.paderborn1250.de können alle Interessierten spannende Fakten zur Geschichte Paderborns und Einblicke rund ums Jubiläum bekommen und werden darüber hinaus zum Mitmachen eingeladen.
- November 2025: Geisselscher Garten: Die ersten Arbeiten zur Wiederherstellung sind angelaufen, es wurden bereits Bäume gepflanzt.
Alanbrooke Park wird mit Freude erwartet: Mit dem Alanbrooke Quartier entsteht mitten in Paderborn ein großes neues Stadtviertel. In der dort bereits realisierten Kita ist vor rund einem Jahr Leben eingezogen, die ersten Käufer*innen erhielten im Oktober die Schlüssel für ihre Eigentumswohnungen. Nun startet auch die Herrichtung der großzügigen Freianlagen."
80-Jährige überlebt über Tage eingeklemmt unter Baum im Wald
Dieser Fall hat ganz viele Menschen im Hochstift bewegt: In Willebadessen wurde im Oktober eine 80-Jährige gerettet, die fünf Tage lang unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt war.
Wehrführer Matthias Bannenberg erinnert sich daran, wie die Frau schließlich gefunden wurde – und warum die Rettungsaktion so schwierig war.
Den Beitrag zum Nachhören gibt's hier:
Paderborner rettet Leben
Frank Spitschka (Foto) hat mit seiner Stammzellspende ein Leben gerettet. Sein genetischer Zwilling konnte ausfindig gemacht werden - es ist ein Mann aus Nordamerika, der an Blutkrebs erkrankt ist und durch die Transplantation behandelt werden konnte. Im September konnte Spitschka die Stammzellen spenden, indem sie über das Blut gewonnen wurden. Der 57-Jährige ist Gesundheits- und Krankenpfleger der LWL-Klinik Paderborn.
Er hatte sich 2020 bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei registriert. Er sagt, er wurde von der DKMS engmaschig begleitet - alle Untersuchungen und Kosten wurden von der DKMS organisiert und übernommen.
Wenn der 57-Jährige und der Mensch, der seine Spende erhalten hat, das möchten, können sie in zwei Jahren Kontakt aufnehmen. Diese Zeitspanne ist gesetzlich so vorgeschrieben, sodass sich die Patienten und Patientinnen in dieser Zeit erholen können. Die Kommunikation läuft über die DKMS. Frank Spitschka würde sich freuen: “Vielleicht kommt man dann ins Gespräch mit dem genetischen Zwilling, das wäre spannend”.
Landwirtschaftsverband: Rücksicht macht Wege breit kommt gut an
Die WLV-Kampagne Rücksicht macht Wege breit hat in den Kreisen Paderborn und Höxter im vergangenen Jahr laut dem Verband ein positives Echo erzeugt. Einige landwirtschaftliche Ortsverbände haben sich auch in diesem Jahr wieder mit Sprühfarbe und Schablonen aufgemacht, um auf ihren örtlichen Wirtschaftswegen für gegenseitige Rücksichtnahme und ein positives Miteinander zu werben. Die Landwirte im Hochstift spüren, dass Aktionen wie Rücksicht macht Wege breit in der Gesellschaft positiv aufgenommen werden und dass die aufgesprühten Bilder bei vielen Leuten ein Gesprächsthema sind. Dadurch kommt es auch immer wieder zum Dialog zwischen Landwirten und anderen Bewohnern, die positiv auf die Aktion reagieren.
Durch die Gespräche und den Austausch entsteht ein gegenseitiges Verständnis, welches sich dann in einer stärkeren gegenseitigen Rücksichtnahme auf engen Wirtschaftswegen äußert. „Wir sind da wirklich auf einem guten Weg“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn Marie Herbst.
Und: Auch zwischendurch passieren immer wieder gute Nachrichten und wir berichten drüber.
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