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IS-Razzia im Kreis Paderborn: Verdächtiger wollte nach Syrien ausreisen

Archivbild

Nach der großen Razzia im Kreis Paderborn hat die zuständige Bundesanwaltschaft weitere Informationen veröffentlicht. Demnach werden dem festgenommenen, mutmaßlichen IS-Anhänger gleich mehrere Delikte vorgeworfen.

Karim K. wurde gestern (15.10.) am Flughafen in Hannover festgenommen. Die Bundesanwaltschaft vermutet, dass er über die Türkei nach Syrien reisen wollte, um dort für den IS zu kämpfen.

Der Iraner soll bereits vor Monaten in mehreren Zahlungen Geld an die Terrororganisation transferiert haben – insgesamt eine vierstellige Summe.

Außerdem soll sich der Mann mehrfach Unterlagen im Internet beschafft haben, die „Empfehlungen für die Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen zum Inhalt haben“.

Hintergrund: Gestern wurden vier Wohnungen beziehungsweise Zimmer im Kreis Paderborn durchsucht – neben einem Zimmer in einem Paderborner Hotel wurde nach Radio Hochstift-Infos auch eine Wohnung in Bad Lippspringe durchsucht.

Neben dem Festgenommenen gibt es zwei weitere Beschuldigte.