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Tornado: Aufräumarbeiten laufen - 43 Verletzte in Paderborn

Das verwüstete Paderquellgebiet

Der Tornado am frühen Abend hat innerhalb von wenigen Minuten Chaos und Verwüstung im Hochstift hinterlassen. In Paderborn erlitten nach aktuellem Stand 43 Menschen Verletzungen, zehn von ihnen schwere. Eine Frau schwebt in Lebensgefahr, sie wurde in ein Bielefelder Krankenhaus verlegt.

Mehr als 400 Kräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten waren im Dauereinsatz. Sie rückten zu rund 200 Einsatzstellen aus. Einige haben die ganze Nacht durchgearbeitet, um die schlimmsten Schäden zu beseitigen.

Bürgermeister Michael Dreier lobte neben den vielen Einsatzkräften auch die übrige Bevölkerung, die mit angepackt und ihre Hilfe angeboten habe. Das zeige einen starken Zusammenhalt der Paderborner.

Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker zeigt sich tief bestürzt über das Ausmaß des schweren Unwetters. Er hofft, dass allen Verletzten geholfen werden kann und dankt allen Helfern von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei für ihren Einsatz.

Die Feuerwehr Paderborn bittet dringend darum, nicht auf eigene Faust zum Helfen ins Stadtgebiet zu fahren. Die Stadt Paderborn ist für Fragen rund um das Unwetter ab acht Uhr am Samstagmorgen unter 05251 - 88-0 erreichbar.

Der Wochenmarkt in Paderborn fällt heute aus, auch Lunamarkt und Lunapark am Maspernplatz bleiben heute geschlossen. Ob sie morgen wieder öffnen können, entscheidet die Stadt heute Nachmittag.

Der Padersprinter hat den Busbetrieb wieder aufgenommen, lässt aber den Innenstadtbereich aus. Die Busse fahren das Westerntor, das Neuhäuser Tor, den Hauptbahnhof und den Kamp nicht an.

Die "Paderpride"-Demonstration für Vielfalt und gegen Diskriminierung fällt wegen der Sturmschäden aus.