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135 Fälle: Salzkottener wegen sexuellen Missbrauchs zu Haftstrafe verurteilt

Das Paderborner Landgericht hat einen 41-Jährigen aus Salzkotten wegen sexuellen Missbrauchs zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der Familienvater hatte gestanden, seine Tocher immer wieder missbraucht zu haben, bis sie 15 Jahre alt war. 

Dem Angeklagten wurden 135 Fälle nachgewiesen. Der 41-Jährige hatte sich schon an seiner Tochter vergangen, als sie noch im Kleinkindalter war. Heute ist sie 23 Jahre alt und leidet immer noch unter Ängsten und Panik. 

Als Mädchen hatte sie sich gegenüber ihrer Mutter mehrfach offenbart – allerdings eher mit Andeutungen, weil sie das Geschehene nicht in Worte fassen konnte. Die Mutter habe sich aber bewusst weggeduckt, so der Richter. 

Das Gericht hielt dem Salzkottener zu Gute, dem Opfer durch sein Geständnis eine Aussage erspart zu haben. Allerdings sei das Ausmaß der Taten massiv gewesen. Kein Urteil der Welt könne dem gerecht werden, was die junge Frau seit ihren Kindertagen erleben musste.