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20-Jähriger in Paderborn wegen Kokainhandel verurteilt

Das Jugendschöffengericht in Paderborn hat einen jungen Mann wegen des Handels mit Kokain verurteilt. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten gegen den 20-Jährigen. 

Der junge Mann und ein weiterer Beschuldigter wurden Mitte März festgenommen. Zuvor hatte die Ermittlungskommission Marienstraße umfangreiche Untersuchungen angestellt. Sie sollte die Straßenkriminalität in der Paderborner Innenstadt bekämpfen und wurde wegen sinkender Zahlen Ende Mai 25 eingestellt.  

Die Polizei hatte im März vier Wohnungen durchsucht und dabei Kokain und Cannabis sichergestellt. Ein Haftrichter ordnete daraufhin Untersuchungshaft an. Jetzt steht fest: Der junge Mann muss für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. 

Die Paderborner Polizei hatte die Ermittlungskommission Marienstraße im Mai 2024 eingerichtet, nachdem es dort wiederholt zu schweren Körperverletzungs- und Raubdelikten gekommen war.