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450 Meldungen von Kindeswohlgefährdung beim Kreisjugendamt Paderborn im vorigen Jahr

Beim Paderborner Kreisjugendamt sind im vergangenen Jahr fast 450 Meldungen einer Kindeswohlgefährdung eingegangen. Betroffen davon waren über 720 Kinder. 

Damit sind die Zahlen gegenüber dem Jahr 2024 nahezu unverändert. Von den betroffenen Mädchen und Jungen war bei über 230 die Versorgung so gefährdet, dass sie nur unter ständiger Kontrolle des Amtes in der Familie bleiben durften. In gut 50 Fällen wurden die Kinder aus ihrer Familie herausgenommen – in den allermeisten dieser Fälle stimmten die Eltern der Maßnahme zu, ohne dass ein Familiengericht entscheiden musste. 

Im Zehn-Jahres-Vergleich lag der Höchststand der gemeldeten Fälle von Kindeswohlgefährdung im Corona-Jahr 2020 bei fast 1.000 betroffenen Kindern. Vom Paderborner Kreisjugendamt heißt es: Eine hohe Zahl an Meldungen ist auch eine gute Zahl, weil dies die hohe Sensibilität bei dem Thema zeigt.