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Attacke auf jüdisches Haus in Haaren bleibt ungeklärt

EXKLUSIV Mehr als ein halbes Jahr nach einer mutmaßlich antisemitischen Attacke in Bad Wünnenberg-Haaren hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Es bleibt also unklar, wer eine Scheibe des jüdischen Haus Rosenberg einschlug.

Zunächst ermittelte der Staatsschutz in Bielefeld, anschließend die Paderborner Staatsanwaltschaft. Der Gedenkstein, mit dem die Scheibe mutmaßlich eingeschlagen wurde, wurde „kriminaltechnisch untersucht“. Auch wurden Funkzellendaten erhoben – es wurde also geschaut, welche Smartphones sich zur Tatzeit in diesem Bereich befanden – nichts davon brachte die Ermittler entscheidend weiter. 

Die Tat Anfang Oktober 2025 hatte weit über Bad Wünnenberg-Haaren hinaus für Betroffenheit und Entsetzen gesorgt. An einer spontanen Mahnwache nahmen mehr als 200 Menschen teil. Seit vier Jahren befinden sich auch sogenannte Stolpersteine vor dem Haus Rosenberg.