Aus für Claas-Standort in Borchen: IG Metall spricht von "Skandal"
Die IG Metall hat sich tief enttäuscht über das Aus für das ursprünglich geplante neue Werk des Landmaschinenherstellers Claas in Borchen geäußert.
Gewerkschaftssekretär Felix Wagner sprach von einem „politischen Skandal“. Dass die Zukunftsfabrik nicht komme, sei das Resultat von schwarz-grüner Wirtschaftspolitik. Wörtlich sagte er:
„Wir hätten das geschafft. Die Mitglieder der IG Metall sind in Vorleistungen gegangen und wären zu Zugeständnissen bereit gewesen, um diesen Standort abzusichern.
Von den verantwortlichen Politikern vor Ort und im Land will ich in den nächsten Jahren nichts von Bürokratieabbau hören, während man die eigene Behörde nicht im Griff hat. Ich möchte nichts mehr davon hören, das Beschäftigte in diesem Land zu unflexibel seien.
Ich möchte nicht mehr hören, dass Tarifverträge irgendeine Form von Restriktion seien.
Es ist gescheitert am politischen Willen und nicht an den betroffenen Menschen und das ist ein Skandal, der aufgearbeitet gehört.“
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