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Autofahrer soll nach Streit bei Altenbeken 3.000 Euro zahlen

Ein Streit auf der B64 in Altenbeken wird für einen Autofahrer voraussichtlich teuer. Das Amtsgericht Paderborn hat ihn zu 3.000 Euro Geldbuße und einem Monat Fahrverbot verurteilt. Es ging um Nötigung, Beleidigung und Sachbeschädigung. 

Solche Situationen sind leider auf den Straßen fast Alltag: Erst gab es auf der A33 eine Drängelei zwischen einem Auto und einem LKW. 

Das brachte den Autofahrer so in Rage, dass er dem LKW rund 30 Kilometer bis nach Altenbeken hinterherfuhr. Dort überholte er und zwang den Lastwagen zum Stehenbleiben. 

Der Bauunternehmer stieg auf das Trittbrett des Lastwagens, schlug gegen die Scheibe, beschimpfte den Fahrer des LKW unter anderem mit “Mach auf, du Wi… ” und trat noch einen Scheinwerfer kaputt. 

Auch im Paderborner Amtsgericht wurde er laut und schlug mit der Faust auf den Tisch. Der 45-Jährige leugnete den Streit. Die Richterin glaubte aber dem LKW-Fahrer, der den Vorfall in der Verhandlung glaubwürdig schilderte. Außerdem hatte er damals das Autokennzeichen fotografiert. 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

Zum Prozess kam es, weil der Autofahrer einen Strafbefehl über 2.400 Euro und einen Monat Fahrverbot nicht akzeptiert hatte.