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Batteriespeicherpark in Würgassen kommt deutlich später

EXKLUSIV Der Start des Batteriespeichers in Beverungen-Würgassen verschiebt sich um mehr als zwei Jahre auf Anfang 2029. Als Gründe nennt das Unternehmen Westfalen Weser unvorhersehbare Verzögerungen im Vorfeld. 

Zum einen dauert das vorgeschriebene EU-Ausschreibungsverfahren länger als gedacht. Die nötigen Anträge hat Westfalen Weser gestellt. Außerdem muss ein anderes Unternehmen erst das Umspannwerk Würgassen umbauen, bevor die Bagger für den Batteriespeicher rollen können. Das sei bei der ursprünglichen Planung nicht absehbar gewesen. 

Beverungens Bürgermeister Tino Wenkel (Foto) sagte zu Radio Hochstift, die Lokalpolitik sehe die Verzögerung kritisch und sei enttäuscht. Durch die jetzt erst später fließende Gewerbesteuer gebe es aber keine zusätzliche Schieflage. 

In der Nähe des früheren AKW-Geländes in Würgassen soll für rund 92 Millionen Euro einer der größten Batteriespeicher Deutschlands entstehen. Er wird 120 Megawatt Leistung haben und könnte bei einem Stromausfall 31.000 Haushalte einen Tag lang versorgen.