Beverunger muss nach schwerer Brandstiftung über drei Jahre in Haft
Wegen schwerer Brandstiftung muss ein Beverunger für drei Jahre und zwei Monate ins Gefängnis.
Der 69-Jährige sagte kurz vor der Urteilsverkündung vor dem Paderborner Landgericht: „Ich bin froh, dass niemand ums Leben gekommen ist“. Sogar sein Verteidiger sprach sich in der Verhandlung dafür aus, dass sein Mandant in Haft bleibt.
Der Beverunger habe keine sozialen Kontakte und Einschränkungen. Der 69-Jährige hatte offenbar vor der Tat unter anderem mit einer Trennung, Depressionen und Alkoholkonsum zu kämpfen. Außerdem bescheinigte ihm ein Experte eine leichte vaskuläre Demenz.
Für das Gericht war am Ende klar, dass der Beverunger im Januar in einem Mehrfamilienhaus in Beverungen eine Feuerwerksbatterie im Flur zündete. Später steckte er noch eine Matratze in seinem Schlafzimmer in Brand.
Als die Einsatzkräfte ankamen, hatte er auch eine Pistole in der Hand. Bedroht hat der 69-Jährige sie damit aber wohl nicht. Einen Vorsatz konnte das Gericht nicht zweifelsfrei feststellen.
Der Sachschaden belief sich bei dem Brand in Beverungen auf gut 60.000 Euro.
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