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Beverunger wegen Drogenhandels mit Aufputschpillen verurteilt

Foto: Polizei Höxter

Ein Mann aus Beverungen muss wegen Drogenhandels für fünf Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Ermittler hatten Ende Februar in einer Wohnung 65 Kilo Aufputschpillen im Wert von mindestens einer Million Euro gefunden.

Auf die Spur des Rauschgiftes kamen die Ermittler damals durch die Tochter des 28-Jährigen, die wegen Übelkeit in die Klinik kam. Die Ärzte im Höxteraner St. Ansgar Krankenhaus stellten fest, dass die Zweijährige unter Drogen stand. Wie sich später herausstellte, hatte sie versehentlich eine der Pillen gegessen. 

In der Beverunger Wohnung entdeckte Spürhund Lemmy dann das gut versteckte Rauschgift in einem Stapel Kartons mit Solarmodulen (Foto). 

Das Paderborner Gericht wertete für den Beverunger positiv, dass er wichtige Infos seines mutmaßlichen Bosses preisgab. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von acht Jahren gefordert. 

Wegen Beihilfe zum Drogenhandel wurde die 24-jährige Lebensgefährtin des Beverungers zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss sie noch 120 Sozialstunden leisten.