Delbrücker muss wegen sexuellen Missbrauchs seiner Tochter hinter Gitter
Weil er seine heute zwölfjährige Tochter sexuell missbraucht hat, muss ein Delbrücker für sechs Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Der Prozess vor dem Paderborner Landgericht fand seit Ende Dezember weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Das Gericht sprach den 47-Jährigen in sechs Fällen schuldig. Im Prozess schwieg der Mann lange. Erst am letzten Verhandlungstag las sein Verteidiger einen Brief vor, den der Vater in der Untersuchungshaft geschrieben hatte. Darin beteuerte der Delbrücker seine Unschuld.
Seine Tochter habe die Aussage bei der Polizei und vor Gericht auswendig gelernt. Er sei ein guter Mensch, der immer für seine Familie gesorgt habe.
Für das Gericht waren die Schilderungen des Mädchens allerdings schlüssig und glaubwürdig. Zum Missbrauch kam es vor allem in den Ferien, wenn die Mutter nicht zu Hause war. Im Juni vergangenen Jahres hatte die Zwölfjährige einer Schulsozialarbeiterin davon erzählt.
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