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Diskussion um Pferdekutschen-Unfall in Kollerbeck - Stickeln gegen Verbot

Nach einem schweren Kutsch-Unfall in Marienmünster-Kollerbeck am vergangenen Wochenende gibt es Diskussionen über Konsequenzen. Die Tierschutzorganisation PETA appelliert an Höxters Landrat Michael Stickeln, Kutschfahrten künftig zu verbieten. Der wiederum fordert eine differenzierte Debatte.

Zu dem Kutschunfall mit drei Verletzten in Kollerbeck war es gekommen, weil Pferde durch einen entgegen kommenden Trecker erschraken. PETA schreibt dazu: “Pferde sind Fluchttiere, die schon bei kleinsten Störungen erschrecken. Die einzige Lösung zum Schutz von Mensch und Tier ist deshalb ein Verbot von Kutschfahrten.” 

Höxters Landrat Michael Stickeln hält dagegen pauschale Verbote für nicht zielführend. Sie würden seiner Meinung nach zahlreiche verantwortungsbewusste Halter und Betriebe treffen. Außerdem könne der Kreis ein solches Verbot gar nicht erlassen, weil Pferdegespanne nach den geltenden Vorschriften zulässige Verkehrsteilnehmer seien.