Drogen im Flixbus transportiert: Höxteraner Drogenkurier gesteht
Weil er ein umfassendes Geständnis abgelegt hat, ist ein Höxteraner vor dem Paderborner Landgericht mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe davongekommen. Der 39-Jährige hatte unter anderem vor gut sechs Jahren mehr als zweieinhalb Kilo Marihuana aus Holland beschafft.
Einige Monate später flog der Höxteraner dann mit zwei Bekannten nach Malaga, um 22 Kilo Marihuana zu besorgen. Das wurde anschließend per Flixbus nach Höxter gebracht.
Außerdem gab der Angeklagte zu, eine Drogenküche in seinen eigenen vier Wänden betrieben zu haben.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung im Jahr 2023 fanden die Ermittler nur Reste eines Stoffes, mit dem dort anscheinend synthetische Drogen hergestellt worden waren. Dass dort vorher auch eine Drogenküche war, wäre ohne das Geständnis des Höxteraners wohl nicht aufgefallen.
Auf seine Spur kamen die Ermittler in diesem Fall auch nur über Umwege: Die Aussage eines anderen Höxteraner Drogenkuriers führte zu weiteren Ermittlungen.
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