Falsch geparkt: Bad Lippspringerin soll 145 Euro zahlen
Eine Frau aus Bad Lippspringe wehrt sich gegen einen Strafzettel wegen Falschparkens. Sie soll 145 Euro zahlen.
Die 38-Jährige ist kein Einzelfall – weder in der Kurstadt, noch im gesamten Hochstift. Auch bei den Verbraucherzentralen ist das Thema der sogenannten Parkraumüberwachung durch private Unternehmen bestens bekannt. Im Hochstift lassen immer mehr Supermärkte und Privatleute ihre Parkplätze mit Kameras überwachen.
Im konkreten Fall parkte die Bad Lippspringerin Anfang August laut eigener Aussage für wenige Minuten auf einem Kunden-Parkplatz an der Detmolder Straße, besuchte aber ausnahmsweise keines der dortigen Geschäfte. Wenige Tage später erhielt sie das Schreiben des Unternehmens ParkControl24 mit der Aufforderung, 145 Euro zu zahlen. Mittlerweile gibt es mehrere Google-Rezensionen, in denen Autofahrer vor diesem Parkplatz warnen.
Der Parkplatzbesitzer erklärt auf Radio Hochstift-Anfrage, dass die Kundinnen und Kunden der Geschäfte auf seinem Grundstück selbstverständlich berechtigt sind, dort zu parken. Auf dem Grundstück stehen mehrere Schilder, auf denen auch auf die horrenden Strafen im Fall der „unbefugten Nutzung“ hingewiesen wird.
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Ausgangspunkt unserer Recherche zu diesem Thema war ein anonymer Hinweis. Ihr möchtet auch auf einen Missstand im Hochstift hinweisen? Nutzt gerne unser Radio Hochstift-Formular für anonyme Hinweise.
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