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Feministisches Netzwerk 'besetzt' Häuser in Paderborn

Archivfoto

In Paderborn hat sich ein Feministisches Netzwerk gegründet, das auch schon eine erste Aktion plant. Dem Bündnis gehören unter anderem Organisationen wie die IG Metall und Frauen aus der LGBTQ-Community und den Kreisverbänden von SPD, Grünen und Linken an.

Am Freitag (09.10.) plant das Bündnis eine symbolische Besetzung von Leerständen. Es hat sich dafür Häuser der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in der Paderborner Arndtstraße vorgenommen. 

Das Feministische Netzwerk will damit auf die Notlagen von Frauen in prekären Lebensverhältnissen auf dem Wohnungsmarkt aufmerksam machen. Gleichzeitig soll der Druck auf politische und gesellschaftliche Entscheidungsträger erhöht werden, um die Wohnraumprobleme in den Griff zu bekommen. 

Eine mögliche Lösung sieht das Paderborner Netzwerk in der Nutzung von Leerständen.