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Flaschen-Attacke in Delbrück: Angeklagter gesteht und bedroht seine Ehefrau

Das Amtsgericht Paderborn verhandelt seit heute (Mo., 06.07.) den Angriff eines Mannes in Delbrück auf seine Ehefrau. Die 30-Jährige erlitt damals lebensgefährliche Verletzungen. Am ersten Prozesstag wurde klar: Die Übergriffe hätten noch schlimmer enden können.

Weil er schon mehrfach gewalttätig gewesen sein soll, lebt die Frau von ihrem Mann getrennt. Trotzdem ließ sie sich von den gemeinsamen Kindern dazu überreden, ihn zu seinem Geburtstag in einer Delbrücker Unterkunft für Geflüchtete zu besuchen. 

Der Tag begann zunächst harmonisch, artete dann aber in Gewalt aus. Nachdem der 37-Jährige, wie er vor Gericht auch gestand, seiner Frau eine Whiskeyflasche auf den Kopf geschlagen hatte, ließ er laut Zeugenaussagen nicht mehr von ihr ab. Wäre ein Nachbar nicht dazwischen gegangen, hätte er die 30-Jährige offenbar weiter geschlagen. Aktuell droht ihr weiterhin die Erblindung auf einem Auge. 

Im Gerichtssaal beschimpfte der Beschuldigte das Opfer mit den Worten: „Wenn ich wieder rauskomme, stehen wir uns gegenüber.“ Der Prozess geht am 13. Juli weiter.