Skip to main content

Gefundener Schädel in Bad Driburg stammt wohl von Altenbekener Friedhof

Im Fall des Schädelfunds in Bad Driburg haben die Ermittler jetzt eine Vermutung, wie er in den Garten eines Privatmannes gekommen sein könnte. Wahrscheinlich hat ein Bauunternehmen die Erde mit dem Schädel darin vor 20 Jahren dort abgekippt. Damals war das Gebiet noch nicht bebaut.

Die Erde wiederum kam unter anderem von einem Friedhof in Altenbeken. Dort waren damals einige 30 Jahre alte Gräber wie üblich aufgelöst worden. Die dadurch überschüssige Erde nahm der Bauunternehmer dann mit und kippte sie in Bad Driburg ordnungsgemäß ab, um das Bauland damit aufzufüllen. Bei der Vorreinigung dieser Erde fiel der Schädel damals wohl nicht auf.

Am Freitag entdeckte ein Privatmann ihn dann bei der Gartenarbeit. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass der Schädel mindestens 50 Jahre alt ist und ein menschlicher Schädel ist. Um ganz sicher zu gehen, soll er aber dennoch genauer untersucht werden.