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Großbrand bei Paderborner Michaelsschulen: 130 Feuerwehrleute, drei Drehleitern und Höhenretter im Einsatz

Foto: Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn

Der Großbrand an den St. Michaelsschulen in der Paderborner Innenstadt hält die Einsatzkräfte weiter in Atem. Mutmaßlich wird der Einsatz noch bis in die Nachtstunden andauern, erklärte Feuerwehrchef Ludger Schmidt auf Radio Hochstift-Anfrage (Stand 17.30 Uhr).

Mittlerweile waren nach Radio Hochstift-Infos mehr als 130 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz. Die verbleibenden Glutnester werden weiter von innen und außen bekämpft, auch ein Kran ist im Einsatz.

Das Feuer war im Dachstuhl des Gebäudes ausgebrochen – hier laufen aktuell Renovierungsarbeiten. Die sogenannte Dachhaut kann aber nicht einfach abgenommen werden – deshalb müssen sich die Feuerwehrleute vor Ort Schicht um Schicht vorarbeiten. 

Zeitweise waren drei Drehleitern, Höhenretter und eine sogenannte Löschlanze im Einsatz. 

Die ersten Lagebilder vom Ort des Geschehens erhielten die Feuerwehrleute durch die autonom gesteuerte Drohne der Paderborner Kreisverwaltung. Diese lieferte wenige Minuten nach Alarmierung erste Bilder. Im späteren Verlauf kam auch eine Drohne der Feuerwehr Hövelhof zum Einsatz.  

Mindestens zwei Menschen wurden durch das Feuer am Schulgebäude verletzt, darunter ein Feuerwehrmann.

Die Brandursache, die Schadenshöhe und die möglichen Folgen für den Unterricht der Realschule und des Gymnasiums der Michaelsschulen in Paderborn stehen noch nicht fest. 

Das Erzbistum Paderborn, als Träger der Schulen, hat einen Krisenstab eingerichtet.