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Haushalt Bad Wünnenberg: Angespannte Situation, Steuern steigen leicht

„Das Geld fehlt an allen Ecken und Kanten.“ So beschreibt Bad Wünnenbergs Kämmerer Friedhelm Wächter die angespannte Finanzsituation der Kurstadt. Am Abend (Di., 03.11.) hat er den Haushaltsplan für 2027 im Rat vorgestellt. Darin steht ein Defizit von 6,3 Millionen Euro.

Noch kann die Stadtverwaltung den Fehlbetrag mit Geld aus der Ausgleichsrücklage decken, spätestens 2029 dürfte die aber aufgebraucht sein. Die Grundsteuern A und B und die Gewerbesteuern werden deshalb leicht erhöht.

Insgesamt will die Verwaltung von Bad Wünnenberg im kommenden Jahr etwas mehr als 21 Millionen Euro investieren. Fast die Hälfte davon ist für den Neubau des Rathauses eingeplant.

Ansonsten gehe es im kommenden Jahr und darüber hinaus vor allem darum, den guten Status quo in den Bereichen Infrastruktur, Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehr zu erhalten. Die Stadtverwaltung will 2027 gezielt prüfen, wie sie Geld sparen und so ihre Finanzen stabilisieren kann.