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Haushalt des Kreises Paderborn für 2027: Höhere Kreisumlage und Konsolidierungspaket vorgesehen

Foto RH

Ein ganzes Paket von Maßnahmen soll die Finanzen des Kreises Paderborn auf solide Füße stellen. Dazu gehören steigende Zahlungen der Kommunen, Einsparungen und ein dreijähriges Konsolidierungskonzept. Am Abend (Mo., 02.11.) haben Kämmerer Ingo Tiemann und Landrat Christoph Rüther den Haushaltsentwurf im Kreistag vorgestellt.

Damit der Haushalt den Verantwortlichen nicht um die Ohren fliegt, sind unter anderem die Städte und Gemeinden gefragt. Sie sollen rund 9,3 Millionen Euro mehr an den Kreis überweisen. Verwaltungsintern werden im kommenden Jahr 2,8 Millionen Euro eingespart. Darüber hinaus soll ein Paket zur Konsolidierung bis 2030 rund 25,3 Millionen Euro bringen. Teile davon müssen noch durch den Kreistag. Auf der Liste stehen zum Beispiel die spätere Reparatur von Kreisstraßen, höhere Elternbeiträge in Kreis-Kitas und steigende Gebühren. Hauptgründe für die Lage sind Kostenpunkte, die die Kreisverwaltung nicht beeinflussen kann - zum Beispiel Pflichtaufgaben im Bereich Soziales, vor allem Hilfen zur Pflege.

Auch Investitionen hat die Paderborner Kreisverwaltung im kommenden Jahr geplant: Rund 100 Millionen Euro sind für mehrere Förderschulen und die neue Leitstelle vorgesehen. Bei ihr wird der bisher vorgesehene Kostenrahmen von knapp 33 Millionen Euro vermutlich nicht reichen.

Landrat Christoph Rüther, Kämmerer Ingo Thiemann und Amtsleiter Ulrich Schadomsky (v.l.)