Höxter hat jetzt eine Hammerstein-Equord-Kaserne
In Höxter haben rund 150 Ehrengäste am feierlichen Appell zur Umbenennung der Kaserne teilgenommen. Sie ist jetzt nach dem Heeres-Offizier Kurt von Hammerstein-Equord und nicht mehr nach Erich Paul Weber benannt.
Beim Appell sprach auch ein Nachfahre des neuen Namensgebers: Christoph von Hammerstein stellte in seiner Rede heraus, dass seine Familie für Mut und demokratische Werte stehe.
Der Heeres-Offizier Kurt Freiherr von Hammerstein-Equord hatte sich seinerzeit gegen das Hitler-Regime gestellt. An dem Festakt in Höxter nahmen auch weitere Familienmitglieder teil, darunter die Enkeltochter des Freiherrn.
Der neue Kommandeur des ABC-Abwehrregimentes Michael Lutz betonte, dass die Entscheidung für den neuen Namen mit großer Mehrheit fiel. Im Gespräch waren demnach beispielsweise auch Bezeichnungen wie Hoffmann-von-Fallersleben- oder Weserbergland-Kaserne.
Aktuell dienen in Höxter rund 700 Soldatinnen und Soldaten.
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