Intendantin des Paderborner Theaters will Druck von rechts nicht nachgeben
Die Intendantin des Paderborner Theaters, Katharina Kreuzhage, will sich nicht von der AfD einschüchtern lassen. Vor gut einem Monat hatte sie öffentlich den zunehmenden Druck von rechts beklagt. Sie wies auch die Kritik zurück, ihr Theater habe einen linkslastigen Spielplan. Am Radio Hochstift-Mikro sagt Kreuzhage jetzt:
„Ab dem Moment, in dem politische Institutionen sich entschieden haben, ein Theater zu subventionieren, ist es tatsächlich von der Kunstfreiheit gedeckt und auch wirklich im demokratischen Kontext sinnvoll, dass Intendantinnen und Intendanten frei entscheiden, welche Themen sie auf die Bühne bringen. Also: Wir sind in keiner Form dazu verpflichtet, in irgendeiner Weise einen Parteien-Proporz im Spielplan abzubilden.“
Nächste Woche Freitag (30.10.) feiert das Stück Zerstörungslust am Paderborner Theater Premiere. Es beschäftigt sich mit der Frage, warum Menschen rechtsextrem denken und wählen.