Jugendstrafe auf Bewährung für Paderborner Schläger
Der Angriff auf drei junge Männer in der Paderborner Innenstadt ist noch einmal Thema vor Gericht gewesen. In einer Berufungsverhandlung änderte das Landgericht die Strafe für einen der Schläger.
Er bekam diesmal zwei Jahre Jugendstrafe auf Bewährung. Dazu kommen Auflagen wie wöchentliche Sozialstunden, ein Anti-Aggressionstraining und der Kontakt zu einer Beratungsstelle für Gewalttäter.
Außerdem hat das Opfer des 20-Jährigen Anspruch auf Schmerzensgeld. Der damals Angegriffene leidet noch heute unter den Folgen.
Er war dem Schläger Ende April 2024 frühmorgens in der Paderborner Marienstraße begegnet und wurde dort von ihm heftig verprügelt. Um sein Gesicht wiederherzustellen, waren 30 Implantate nötig. Der 26-Jährige hatte wochenlang Schmerzen, konnte sich lange nur flüssig ernähren und leidet unter Angstzuständen.
Die Vorsitzende Richterin sagte beim Urteil zum Angeklagten, mit der Bewährungsstrafe sei das Gericht an die äußerste Grenze gegangen. „Es darf nichts mehr passieren.“
Im ersten Prozess hatte das Urteil anderthalb Jahre Jugendhaft ohne Bewährung gelautet.
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