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Katze lebendig verbrannt: Bewährungsstrafe für Borgentreicher

Symbolbild.

Das Amtsgericht Paderborn hat einen Mann aus Borgentreich verurteilt, weil er eine lebende Katze verbrannt hat. Er bekam eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. Der 50-Jährige hatte vor Gericht zunächst behauptet, das Tier sei schon tot gewesen, als er es in den Ofen eines Bauernhofes warf.

Der Ofen gehört zu der Heizungsanlage eines Hofs in Borgentreich-Muddenhagen. Die Richter haben unter anderem Überwachungskameras von dort ausgewertet. Sie hätten gezeigt, dass die Katze noch lebte. Außerdem hätten sich der 50-Jährige und ein mitangeklagter 21-Jähriger aus Warburg an der Aktion belustigt. 

Zur Bewährungsstrafe des Borgentreichers gehört auch, dass er 2.000 Euro in Raten an den Verein Tiere in Not zahlen muss. 

Letzteres gilt auch für den 21-Jährigen. Gegen ihn wurde das Verfahren mit dieser Zahlung vorläufig eingestellt. 

Das Urteil gegen den Borgentreicher ist noch nicht rechtskräftig – Staatsanwaltschaft und Verteidigung können noch Berufung einlegen.