Kosten für das Paderborner Stadthaus steigen erneut - Anteil der Stadt sinkt
Der Neubau und die Sanierung der Paderborner Stadtverwaltung werden noch einmal teurer. Unter anderem wegen höherer Baukosten steigen sie um 8,4 Millionen Euro. Für den angeschlagenen städtischen Haushalt gibt es aber trotzdem gute Nachrichten.
Der städtische Anteil an dem Mammutprojekt sinkt nämlich. Das ist möglich, weil knapp 15 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur des Bundes den Betrag drücken. Die Gesamtkosten liegen jetzt bei gut 78 Millionen Euro. Der städtische Anteil sinkt von 54,5 auf 49 Millionen Euro. Ob das Infrastrukturgeld tatsächlich in der Höhe verwendet darf, muss die Bezirksregierung noch abschließend prüfen. Die Stadt geht aber davon aus.
Für die gestiegenen Baukosten von fast acht Prozent innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat nach Aussage der Stadt unter anderem der Iran-Krieg gesorgt. Dass die Preise weiter steigen werden, kann Paderborns Kämmerer Markus Tempelmann zumindest nicht ausschließen.
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