Kurioser Grund für Stromausfall in Büren und Salzkotten: Kot von Störchen auf Strommasten
Der Stromausfall im Großraum Büren/Salzkotten und am Flughafen in Ahden Anfang vergangener Woche (24.08.) ist durch Störche entstanden. Das hat eine Sprecherin des Versorgers Westnetz auf Radio Hochstift-Anfrage erklärt.
Schuld waren genau genommen die Hinterlassenschaften der Vögel.
Damals haben es sich etliche Störche auf einem Hochspannungsmasten in Belecke bei Warstein bequem gemacht. Während sie da saßen, landete reichlich Kot auf den Isolatoren der Hochspannungsleitung.
Weil die Isolierung dadurch nicht mehr richtig funktionierte, gab es eine automatische Abschaltung. Das war der Moment, in dem der Strom für rund 60.000 Menschen in Büren, Salzkotten und Warstein weg war.
Zwar konnten Techniker die Versorgung nach einer Viertelstunde wieder herstellen, am Flughafen in Ahden griff aber durch den Ausfall ein Sicherheitsprotokoll. Unter anderem öffneten sich die Notausgänge. Rund 600 Fluggäste mussten mitten in der Nacht noch einmal einchecken.
Nach dem Vorfall hat der Versorger Westnetz die verdreckten Isolatoren ausgetauscht und den Masten saubergemacht. Zusätzlich wurden sogenannte Vergräm-Geräte installiert, um die Störche von der Landung auf dem Mast abzuhalten.
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