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Messerattacke am Westfalenkolleg: Sicherungsverfahren am Paderborner Landgericht beginnt

(Archivbild)

Das Paderborner Landgericht arbeitet ab heute (Mi., 04.03.) den blutigen Angriff am Westfalenkolleg in Paderborn auf. Ein 25-Jähriger muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags verantworten. 

Im Gefängnis wird der junge Mann aber mutmaßlich nicht landen, denn auch die Staatsanwaltschaft strebt eine dauerhafte Unterbringung des 25-Jährigen in der Psychiatrie an. Er leide an einer sogenannten „krankhaften schizoaffektiven Störung“ – deshalb soll er nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen. 

Im Oktober vergangenen Jahres soll der Mann eine Mitschülerin in der Turnhalle des Paderborner Westfalen-Kollegs mit einem Messer angegriffen haben. Das Opfer verlor eine Niere, überlebte aber. Für die junge Frau haben unter anderem Mitschüler eine Spendenaktion ins Leben gerufen. 

Direkt nach der Tat wurde an der Einrichtung damals Amok-Alarm ausgelöst. Die Polizei rückte mit vielen Kräften an. Hunderte Schülerinnen und Schüler mussten sich zum Teil über Stunden in ihren Klassenräumen einschließen.

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