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Missbrauchs-Studie: Bündnis protestiert mit Tilly-Plastik vor Paderborner Uni

Foto: David Farago

Am Mittwoch (11.03.) stellt die Paderborner Uni ihr erstes Gutachten zu Missbrauchsfällen im Erzbistum Paderborn vor. Das will das Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen für einen dreitägigen Protest nutzen.

Das Bündnis wird die Plastik des Hängemattenbischofs des Düsseldorfer Künstlers Jacques Tilly in der Paderborner Innenstadt und der Uni aufbauen. Der Protest richtet sich dabei gegen die aus Sicht des Bündnisses schleppende Aufarbeitung von Missbrauchsfällen. 

In der ersten Studie der Uni Paderborn geht es um die Zeit von 1941-2002. Der zweite Teil über die Amtszeit des ehemaligen Erzbischofs Hans-Josef Becker soll dann 2027 vorliegen – für das Bündnis zu spät. Das sei 17 Jahre nach dem Beginn der gesellschaftlichen Debatte. 

Außerdem kritisiert das Bündnis das aus seiner Sicht damit verbundene Churchwashing, spricht von Symbolpolitik und fordert die Staatsanwaltschaft zum Handeln auf.