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Missbrauchsstudie: Paderborner Diözesankomitee erwartet Transparenz - Betroffene üben harsche Kritik

Heute Nachmittag (Do., 12.03., 13:30 Uhr) will die Uni Paderborn ihre erste Studie über sexuelle Gewalt im Erzbistum Paderborn vorstellen. Forscherinnen und Forscher arbeiten seit rund sechs Jahren daran. Das Diözesankomitee erwartet einen offenen Umgang der Kirche mit den Ergebnissen.

Die Vertretung der katholischen Laien im Erzbistum findet die Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt durch Kirchenvertreter sehr wichtig. Die Studie sei ein bedeutender Schritt zu mehr Transparenz und Verantwortung. Das Paderborner Komitee hofft auch darauf, dass das Erzbistum die Opfer in den Mittelpunkt rückt und notwendige Maßnahmen konsequent umsetzt.

Eine überregionale Betroffeneninitiative spricht in Bezug auf den Missbrauchsskandal von organisierter Vertuschung, dreisten Lügen und Menschenverachtung durch die Amtskirchen. Sie hätten durch ihre Haltung in den vergangenen 15 Jahren auch hohe Millionenbeträge an Entschädigungen für die Opfer eingespart.