Mutmaßlicher Automatensprenger von Delbrück vor Gericht
Vor dem Paderborner Schöffengericht muss sich heute (Di.,15.09., 9.30) ein Lippstädter verantworten, der vor gut zwei Jahren in Delbrück für Aufsehen gesorgt haben soll. Laut Anklage sprengte der 35-Jährige einen Zigarettenautomaten in die Luft.
Nach der Sprengung auf dem Delbrücker Parkplatz Wiemenkamp im Oktober 2024 soll der Lippstädter eine unbekannte Zahl an Zigarettenschachteln geklaut haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm das Herbeiführen einer Strengstoff-Explosion in Tateinheit mit Diebstahl in einem besonders schweren Fall und Sachbeschädigung vor.
Bei der Beweisaufnahme vor dem Paderborner Schöffengericht spielt ein sogenanntes daktyloskopisches Gutachten eine wichtige Rolle. Das ist ein schriftlicher Bericht von Forensik-Experten, mit dem die Identität von Personen festgestellt wird. Darin werden unter anderem die Fingerabdrücke und Handflächen untersucht und verglichen.
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