Nach Kritik: Stadt Paderborn senkt Gebühren für Public Viewing
Nach massiver Kritik von Gastwirten und aus der Politik ändert die Stadt Paderborn ihre Vorgaben für Public Viewings von WM-Spielen.
Um eine Ausnahmegenehmigung für Übertragungen im Freien zu erhalten, sollten die Wirte ursprünglich 400 Euro zahlen. Das wäre deutlich mehr als in anderen Städten gewesen.
Jetzt soll es bei der Hälfte bleiben. Wie die Stadt mitteilt, senkt sie die Gebühr auf 200 Euro.
Außerdem gelten die Ausnahmeregelungen jetzt nicht mehr nur für WM-Spiele, deren Anstoß bis 22 Uhr stattfindet und die planmäßig vor Mitternacht enden. Hier gibt die Stadt Paderborn jetzt eine halbe Stunde drauf, sodass auch um 22:30 Uhr beginnende Spiele dabei sind.
Zuvor hatten Wirte angeführt, dass die ursprünglich von der Stadt vorgesehenen Gebühren nicht zu stemmen seien – zumal sie sogar von kleinen Eckkneipen verlangt würden.
Auch die zeitlichen Vorgaben stießen auf Unmut – denn mehrere Spiele der deutschen Mannschaft hätten dann möglicherweise nicht gezeigt werden können.