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Neues Detail: Bombendrohung an der Kirchborchener Sekundarschule

Wie die Gemeinde Borchen bei instagram mitgeteilt hat, stand in der Drohmail, dass eine Bombe auf dem Schulgelände platziert wurde. Noch vor dem Schulbeginn sorgte diese Mail an der Sekundarschule in Borchen-Kirchborchen für Aufregung. 

Die Einrichtung hat gegen 7 Uhr eine Mail entdeckt. Danach rief die Schulleitung die Polizei. Die Beamten haben dann erstmal niemanden mehr in die größte Borchener Schule gelassen. 

Auch die Schülerinnen und Schüler mussten draußen warten. Zwischenzeitlich wurden sie in der Gemeindehalle untergebracht. 

Die Schreiben wurden anfangs ernst genommen. Deshalb sollte niemand ins Gebäude. 

Nach Rücksprache mit dem Innenministerium wurde aber der Komplex nicht durchsucht. Nach der Entwarnung konnten Kinder und Jugendliche gegen 9.30 Uhr wieder in die Kirchborchener Sekundarschule. 

Die Ermittlungen der Polizei gehen weiter.

 

Der Post der Gemeinde Borchen im Wortlaut:

"Bombendrohung an der Sekundarschule
Es bestand keine Gefahr für Schülerinnen und Schüler

Die Schule an der ALTENAU hat per E-Mail eine Nachricht erhalten, dass eine Bombe auf dem Schulgelände platziert wurde. Unmittelbar nach Eingang der Nachricht wurden die zuständigen Sicherheitsbehörden informiert. Die Polizei hat die Situation geprüft (Echtheit der E-Mail, Überprüfung des vermeintlichen Absenders usw.) und mitgeteilt, dass keine konkrete Gefahr für die Schülerinnen und Schüler sowie für das Schulpersonal besteht und keine weiteren Maßnahmen zur Gefahrenabwehr notwendig sind.
Die Sicherheit aller Beteiligten hatte für die Schule an der ALTENAU oberste Priorität. Daher wurde allen Schülerinnen und Schülern bis zur endgültigen Abklärung der Gefahrenlage der Zutritt zum Gelände verwehrt. Die Gemeinde Borchen stellte die Gemeindehalle Kirchborchen zum Aufenthalt zur Verfügung. Alle notwendigen Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit der Polizei durchgeführt. Der Schulbetrieb konnte entsprechend der behördlichen Einschätzung verantwortungsvoll ab ca. 10:00 Uhr fortgeführt werden.
Die Schulleitung hat Verständnis dafür, dass eine solche Nachricht verunsichern kann. Sie versichert aber auch, dass alle Beteiligten sehr sorgfältig und besonnen gehandelt haben und weiterhin in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen stehen.
Viele Familien haben die Schule an der ALTENAU kontaktiert und den Wunsch geäußert, ihre Kinder abholen zu dürfen. Sollte das auch Ihr Wunsch sein, holen sie bitte ihr Kind ab und melden sich bei dem Lehrpersonal oder im Sekretariat an und ab.
Die Schule an der ALTENAU lässt Schülerinnen und Schüler, die diese besondere Situation psychisch belastet und die Hilfe suchen, nicht alleine. Deshalb stehen die Sonderpädagoginnen der Schule an der ALTENAU im Lernlabor zur Unterstützung bereit!"