Mitarbeiter der Paderborner Brauerei sind nach aufgeschobener Zukunftsentscheidung frustriert
Die Mitarbeitenden der Paderborner Brauerei sind nach der Versammlung am Nachmittag (Do., 29.10.) mit gemischten Gefühlen nach Hause gegangen. Etwa 70 bis 80 der insgesamt 113 Mitarbeitenden waren vor Ort. Chefmanager Bodo-Joachim Wendenburg hatte lediglich gesagt, dass eine Entscheidung aufgeschoben wird. Etwa Ende November sollen die Mitarbeitenden erneut informiert werden.
Und das kommt nicht gut an: Ein Mitarbeiter am Standort sagte mir, es habe in der letzten Zeit ständig Lügen gegeben. Die Angestellten seien verunsichert, die Stimmung schlecht. Man mache dort gute Arbeit, tue alles für die Brauerei.
Wendenburg habe seinen Mitarbeitenden gesagt, es gebe gute Gespräche. Unter den Angestellten munkelt man, diese guten Gespräche würden mit einem dänischen Unternehmen stattfinden – dafür gibt es aber keine offiziellen Belege.
Fest steht dagegen: Wenn sich zum Ende des Jahres kein Investor findet, wird die Paderborner Brauerei geschlossen.
Weitere Nachrichten
Schlagzeilen
NRW & die Welt
Mailand | Italiener wegen Anschlagsplänen festgenommen
NRW & die Welt
Regensburg | Hausexplosion in Regensburg: Leiche geborgen
NRW & die Welt
Urda | Zugunglück: Welche Rolle spielt das Sicherungssystem?
Stars & Sternchen
Berlin | Tykwers Kinofilm «Das Licht» wird im ZDF zur Miniserie
Lifestyle & Freizeit