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Paderborner Krankenhäuser protestieren gegen Spar-Gesetz

Von links: Markus Funk Siegfried Rörig, Hubert Scheuerlein, Julia Wieland, Sebastian Schröder und Christoph Rüther

Rot-weißes Absperrband und Protestschilder mit Sätzen wie “Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da, solange wir noch können.”: 

Das Christliche Klinikum Paderborn und die St. Vincenz-Kliniken haben gestern (Fr., 12.06.) symbolisch ihre Haupteingänge verschlossen. Damit protestieren sie gegen das sogenannte „Spar-Gesetz“ des Bundesgesundheitsministeriums. 

Die Geschäftsführungen warnen, dass der Bund seine Finanzlöcher einfach auf die Kliniken abwälze. Ein Haus mit 700 Betten müsse durch die Kürzungspläne mit Einbußen von jährlich bis zu acht Millionen Euro rechnen. 

Die geplante Reform treffe besonders die Paderborner Häuser hart, da sie als freigemeinnützige Träger keine Steuermittel als Ausgleich bekommen. Dadurch sei die Patientenversorgung gefährdet. 

Beschäftigte der Kliniken beteiligten sich an der Protestaktion