Paderborner wird nach Angriffen auf Passanten unter Auflagen freigesprochen
Ein 32-jähriger Paderborner muss seine Therapie konsequent fortsetzen, sonst landet er in der Psychiatrie. Das hat das Paderborner Landgericht entschieden. In den vergangenen Jahren hatte der Paderborner mehrfach Menschen aus dem Nichts geschlagen und angegriffen.
Schon vorher hatte er 2022 in der Warburger Innenstadt mit einer Machete die Auslagen eines Gemüsestandes kleingehackt. Danach wurde bei ihm schon eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert.
Seit einigen Monaten nimmt er jetzt regelmäßig Medikamente, er geht regelmäßig in die psychiatrische Ambulanz und will in ein betreutes Wohnen ziehen. Darum wurde er juristisch freigesprochen. Sollte er aber die Therapie nicht durchziehen, wird er in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
„Die Gesundheit geht vor – und Sie sind schwer krank“, gab der Richter dem Paderborner am Ende des Prozesses noch mit auf den Weg.
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