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Pegel der Weser in Höxter stellt Negativrekord ein - Kreis warnt vor Wasserentnahme aus Flüssen

Die trockene Ohme in Warburg-Ossendorf. Foto: Kreis Höxter

54 Zentimeter – so hoch ist der Pegelstand der Weser in Höxter aktuell und hat damit den Allzeit-Niedrigstand von 2022 erreicht. Voraussichtlich wird das Wasser noch weiter sinken, da kein Regen ansteht. Der Kreis Höxter ruft eindringlich dazu auf, kein Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen zu entnehmen. 

Wegen der ausbleibenden Niederschläge sind die Wasserstände überall stark gesunken. Das Abpumpen zur Gartenbewässerung ist bei Niedrigwasser gesetzlich verboten. Laut Kreisverwaltung sollte auch das Abschöpfen von Hand, etwa mit Gießkannen oder Eimern, aktuell komplett unterbleiben. 

Die Situation in den Gewässern ist ernst, da das fehlende Wasser die Wassertemperaturen ansteigen lässt. Die Umweltbehörde des Kreises Höxter warnt vor einem möglichen Fischsterben. 

Deshalb richtet sich der Appell auch an Personen, die eine offizielle wasserrechtliche Erlaubnis zum Abpumpen oder Anstauen besitzen. Sie werden gebeten, freiwillig auf die Entnahme zu verzichten oder zumindest äußerst sparsam damit umzugehen.