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Perimeter Salzkotten: Neuausrichtung nach Insolvenz

(Symbolbild)

Weniger Produktion, mehr Service – nach der Insolvenz in Eigenverwaltung soll es bei einem Salzkottener Unternehmen weitergehen. Aus der Firma Perimeter ist PeriGuard hervorgegangen. 

Dort sind aktuell noch 50 Mitarbeitende tätig, vor der Insolvenz waren es rund 130.

Das neunmonatige Insolvenzverfahren habe den Betrieb vor große Herausforderungen gestellt. Beispielsweise hat das Unternehmen nur noch auftragsbezogen eingekauft. Jede Finanzbewegung musste es doppelt dokumentieren.

Außerdem wurde eine Beschichtungsanlage abgeschaltet. Auch Schweißarbeiten gibt es in Salzkotten nicht mehr und es sind weniger Führungskräfte beschäftigt. 

Wie viel Geld die Gläubiger am Ende noch von der ursprünglichen Firma Perimeter sehen, ist unklar. Das neue Unternehmen Periguard ist eigenständig und wurde von vier Parteien gegründet und gekauft.

PeriGuard will das Unternehmen laut Geschäftsführer Gordon Peters von Grund auf erneuern und die Digitalisierung voranbringen. Hergestellt werden in Salzkotten zum Beispiel Spezialtore zur Verhinderung von Terrorangriffen und Drehkreuze.