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Phishing-Betrug: Paderbornerin wehrt sich erfolgreich gegen Klage

Eine Paderbornerin ist offenbar ohne eigenes Verschulden in einen Phishing-Betrug hineingeraten. Das Opfer wollte von ihr knapp 20.000 Euro. Das Landgericht Paderborn hat die Klage des Mannes aber abgewiesen. 

Die Frau aus Paderborn hat im Prozess immer bestritten, dass sie mit dem Fall was zu tun hat. Die Betrüger hätten ihre Daten missbraucht, um unter ihrem Namen ein Konto zu eröffnen. Dort sind die knapp 20.000 Euro des Klägers gelandet. 

Aus Sicht der Zivilkammer fehlten aber die Beweise dafür, dass der Paderbornerin das Konto tatsächlich gehört oder sie das Geld bekommen hat. 

Der Mann aus Wipperfürth bei Wuppertal ist laut NW auf sehr professionelle Betrüger hereingefallen. In einer täuschend echt aussehenden Mail sollte er seine Tan-APP aktualisieren. Bei einem Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters stand die richtige Nummer der Service-Hotline im Display seines Telefons. 

Er wurde trotzdem misstrauisch und rief seine echte Bank an. Nach 45 Minuten in der Telefon-Warteschlange legte er aber genervt auf, klickte doch auf den Phishing-Link und verlor später sein Geld. Die Betrüger gaukelten ihm vor, dass sein Konto gehackt worden sei und er schon erfolgte Überweisungen stornieren müsse.