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Prozess gegen Unternehmer aus Marienmünster wohl vor dem Ende

Der Mammutprozess um einen mutmaßlichen Betrüger aus Marienmünster biegt wohl auf die Zielgerade. Aus Sicht des Paderborner Landgerichts ist die Beweisaufnahme abgeschlossen. Sollte die Verteidigung des 32-Jährigen in den nächsten Tagen keine weiteren Beweisanträge einbringen, sollen am 12. März die Plädoyers gehalten werden. 

Zwei vor Gericht verhandelte Verfahren sollen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft eingestellt werden. Dazu gehört allerdings nicht der mutmaßliche Betrug des Schweizer Klopapier-Produzenten Beat Mörker. Der selbst ernannte „König des Klopapiers“ wollte vor zwei Jahren mit Unterstützung des Angeklagten in den deutschen Markt einsteigen. 

Zu dem Geschäft kam es nach eigener Aussage dann aber nicht. Der Angeklagte soll 22.000 Euro erhalten, aber die damit verbundenen Leistungen nicht erbracht haben. 

Für Aufsehen in dem Prozess sorgte Anfang November die Verhaftung des Angeklagten, als er das Gericht betrat. Der Grund: Verdunkelungsgefahr.