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Psychotherapeuten im Hochstift schlagen Alarm wegen geplanter Honorarkürzung

Der Paderborner Psychotherapeut Andreas Günther in seiner Praxis Foto: Andreas Günther

Die Psychotherapeutinnen und -therapeuten im Hochstift sind sauer und besorgt. Die Vergütung ihrer Leistungen soll ab dem 1. April um 4,5 Prozent gesenkt werden. Dadurch wollen die Krankenkassen Kosten einsparen.

Selbst mit der gleichzeitigen Erhöhung der sogenannten Strukturzuschläge kommt am Ende für jeden einzelnen Therapeuten ein Minus raus, sagt Andreas Günther. Das Paderborner Vorstandsmitglied des Psychotherapeutenvereins Paderborn-Höxter mit rund 100 Mitgliedern findet den Beschluss der Krankenkassen ungerecht. 

Zum einen gehörten Psychotherapeuten sowieso schon zur schlechtbezahltesten Facharztgruppe, zum anderen befürchteten sie aufgrund der Honorarkürzung auch Folgen für Patienten. Die Wartezeiten für einen Termin seien im Hochstift mit teils über einem Jahr schon jetzt extrem lang. 

Andreas Günther sagte gegenüber Radio Hochstift: 

Deswegen fordern wir auch das Bundesministerium für Gesundheit auf, den Beschluss zu beanstanden und zurückzunehmen, weil er einfach auch formal falsch ist und die Berechnungsgrundlage nicht stimmt.