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Rolle rückwärts: Unterrichtszeiten an Förderschulen werden doch nicht gekürzt

EXKLUSIV Monatelang wurde im Hochstift und der Region über geplante Kürzungen von Unterrichtszeiten an Förderschulen diskutiert – jetzt erfolgt bei der Bezirksregierung Detmold die Rolle rückwärts. Entgegen der eigenen Ankündigung sollen die Unterrichts- und Betreuungszeiten unverändert bleiben. Auch an den Pausen- und Arbeitszeiten der Lehrerinnen und Lehrer ändert sich, laut der Bezirksregierung, nichts.

Der Bezirksregierung sei es „durch eine zielgerichtete Personalplanung gelungen, den Mehrbedarf an Personal im gesamten Regierungsbezirk zu decken. Demnach bleiben die Unterrichtszeiten unverändert“. Betroffen wären die Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige und körperlich-motorische Entwicklung gewesen – hier sollte künftig an den meisten Tagen schon um 14 Uhr, statt wie bislang um 15:15 Uhr, Schluss sein. 

Hintergrund der angespannten Personallage ist unter anderem die Neu-Gründung von drei Förderschulen in Ostwestfalen-Lippe, für die ebenfalls Lehrkräfte benötigt werden.