"Schandfleck": Stadt Bad Driburg kauft Schrott-Immobilie am Sulburgring
Die Stadt Bad Driburg hat nach eigener Aussage einen „Meilenstein für die Stadtentwicklung“ erreicht.
Nachdem es jetzt finanzielle Unterstützung vom Land NRW gab, kaufte sie die seit 20 Jahren leerstehende Schrottimmobilie am Sulburgring an.
Das Hochhaus ist bei den Bürgerinnen und Bürgern unter dem Namen „Spermaburg“ verschrien.
In der heutigen Schrott-Immobilie soll es seinerzeit Prostitution gegeben haben. Das Hochhaus ist mittlerweile so heruntergekommen, dass es immer wieder Versuche der Stadt gab, sie zu kaufen und dann möglicherweise abzureißen.
Der Ankauf war aber ein langwieriger Prozess, denn die 64 Eigentumswohnungen befanden sich im Besitz von sieben Eigentümern. Die Verhandlungen zu dem Haus in Bad Driburg zogen sich aufgrund von fehlenden Rückmeldungen von den Besitzern und deren Gläubigern extrem lange hin.
Erschwerend kam dazu, dass einer der Eigentümer zwischenzeitlich verstorben war. Im nächsten Schritt sollen die politischen Gremien entscheiden, was mit dem Gebäude passiert.
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