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"Schwieriges Jahr": Umsatz-Minus bei Arntz Optibelt in Höxter

Foto: Arntz Optibelt

Der Höxteraner Antriebsriemenproduzent Arntz Optibelt hat seine Bilanz für 2024 vorgelegt. Demnach hat das Unternehmen ein „schwieriges Jahr“ hinter sich. Die Umsätze gingen um mehr als elf Prozent auf 284 Millionen Euro zurück. 

Dabei spielen zwei Gründe eine Rolle: Zum einen gab es ab dem zweiten Quartal letzten Jahres einen deutlichen Wirtschafts-Einbruch. Dazu kam ein Cyber-Angriff, der weite Teile des Unternehmens für längere Zeit lahm legte. 

Ein Teil der Belegschaft ging in Kurzarbeit. Mittlerweile sind die Folgen der Attacke laut Geschäftsführerin Regina Arning „zu 99 Prozent überwunden“. 

Die Auftragslage in Höxter und anderswo habe sich im laufenden Jahr deutlich verbessert. Trotz der angespannten Lage hatte Arntz Optibelt auch im vergangenen Jahr wieder investiert. Es gingen unter anderem ein Vertriebszentrum in Steinheim und ein Logistik-Zentrum in Marokko an den Start. 

Ab dem nächsten Jahr soll es eine Serienproduktion von Antriebsriemen für Fahrräder geben.