Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Messerattacke in Paderborn
Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen einen 55-Jährigen erhoben. Er soll einen anderen Mann Ende Mai in Paderborn mit vier Messerstichen so schwer verletzt haben, dass der nur durch eine Notoperation gerettet werden konnte. Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch immer nicht ganz klar.
Fest steht: Die beiden Männer gerieten am Abend des 30. Mai in der Königstraße in Paderborn in Streit. Der 55-Jährige soll den 39-Jährigen dann mit einem Messer angegriffen haben. Der jüngere Mann schleppte sich schwer verletzt zur Westernmauer.
Eine Gruppe junger Frauen könnte Auslöser für den Streit gewesen sein. Die Polizei versuchte vergeblich, sie unter anderem mit Aufrufen in sozialen Medien zu finden. Der mutmaßliche Täter sei nach eigenen Angaben irrtümlich von einem Angriff des späteren Opfers ausgegangen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Salzkottener versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Dafür könnte er für mindestens zwei Jahre ins Gefängnis kommen. Er sitzt nach wie in Untersuchungshaft.
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