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Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zu Zugunglück zwischen Salzkotten und Geseke ein

Foto: Polizei Soest

Drei Jahre nach dem tödlichen Zugunglück auf der Strecke zwischen Salzkotten und Geseke ist auch die juristische Aufarbeitung abgeschlossen. Die Paderborner Staatsanwaltschaft hat das sogenannte Todesermittlungsverfahren eingestellt. 

Das Ergebnis heißt: Aus Sicht der Ermittler trägt kein Dritter Schuld am Tod des Lokführers. Unfall- und damit todesursächlich sei das Verhalten des Mannes selbst gewesen. 

Schon vor gut einem Monat hatte die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ihr Gutachten vorgelegt. Demnach habe der 30-jährige Lokführer beim Unfall im September 2023 mehrere Fehler gemacht – unter anderem hatte er viel zu viele Waggons angehängt und die Bremsen vor der Fahrt nicht kontrolliert. 

Schließlich versagten die Bremsen und die Lok entgleiste kurz vor dem Geseker Bahnhof mit 13 der 14 Waggons.

Der 30-Jährige starb. Auf der Bahnstrecke zwischen Paderborn und Lippstadt konnten wochenlang keine Züge fahren.