Staupe-Virus im Kreis Paderborn nachgewiesen
Im Kreis Paderborn ist jetzt das Staupe-Virus festgestellt worden. Das teilt das Kreisveterinäramt mit. Demnach wurden innerhalb kurzer Zeit sechs Waschbären positiv auf das Virus getestet.
Die Fälle sind in den Paderborner Stadtteilen Marienloh und Schloß Neuhaus sowie in Bad Lippspringe aufgetreten. Laut Kreisveterinäramt zeigt sich durch diese Nachweise, dass das Staupevirus inzwischen auch in der Wildtierpopulation des Kreises Paderborn verbreitet ist.
Hundehalter sollten unbedingt den Impfstatus ihrer Tiere überprüfen, so die Empfehlung. Zwar sei das Virus für Menschen ungefährlich – es könne aber bei Hunden schwere und häufig sogar tödlich verlaufende Erkrankungen verursachen. Der beste Schutz sei eine Staupe-Impfung.
Außerdem heißt es vom Kreisveterinäramt, dass Hunde im Wald grundsätzlich an der Leine geführt werden sollten. Kontakt zu Wildtieren oder verendeten Tieren müsse vermieden werden.
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